Mittwoch, 24. Oktober 2012

Rezension - Meeresflüstern von Patricia Schröder

Bild:Coppenrath Verlag
(Link 07.01.13)
Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Sie lernt dort schnell Ruby und ihren Tourette kranken Freund Ashton kennen und findet die beiden auf Anhieb sympathisch. Der gut aussehende Cyril, der sich um sie bemüht, stürzt Elodie dagegen in Verwirrung und als noch merkwürdige Morde auf der kleinen Insel geschehen, fragt Elodie sich, welche Ereignisse sie eigentlich in Gang gesetzt hat.

Leider hat mich der 1. Teil der Serie nicht ganz überzeugen können. Dafür dauert es einfach zu lange, bis die Liebesgeschichte um Elodie und Gordian (er taucht erst im letzten Viertel des Buches auf) in Gang kommt. Da jedoch der 2. Teil "Meeresrauschen" so gute Bewertungen bekommen hat, war ich einfach neugierig und habe weitergelesen :-)
Am Anfang stolpert Elodie mehr oder weniger "blind" durch die Ereignisse und auch die merkwürdigen Geschehnisse rund um die Morde kann weder sie noch ihre neuen Freunde richtig einordnen. Erst als Gordy (Gordian) auftaucht, werden einige Geheimnisse gelüftet und der Leser taucht in eine wirklich einzigartige Welt ein. Endlich ist das Paranormale mal nicht auf die üblichen Vampire und Werwölfe reduziert sondern die Autorin beschreitet hier ganz neue Wege...nur leider für den Leser ersichtlich erst gegen Ende des Buches...Dafür ist der 2. Teil dann umso gelungener. Die Charaktere waren alle sympathisch, vor allem die herzensgute Ruby und den Tourette kranke Ashton fand ich super. Elodie reagiert manchmal etwas irrational, aber dies hält sich zum Glück in Grenzen und fällt nur manchmal auf.

Fazit: Schöne Einführung in eine neue paranormale Welt; allerdings wird vieles erst im 2. Band geklärt und auch erst im 2.Band rückt die Liebesgeschichte in den Vordergrund. 3/5 Punkten.

Teil 1: Meeresflüstern
Teil 2: Meeresrauschen

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