Dienstag, 16. Oktober 2012

Rezension - Violett wie die Nacht von Jaime Reed

Bild: Egmont INK
(Link 07.01.13)
Samara arbeitet gerne in einer Buchhandlung und hier lernt sie auch Caleb kennen. Diesen findet sie eher etwas merkwürdig, denn die Frauen laufen ihm alle hinterher und sie hält ihn schlicht für einen Aufreißer. Doch als ein paar der Mädchen, die Samara schon mit ihm zusammen gesehen hat, einen Herzinfarkt bekommen, ist ihre Neugier geweckt und sie will mehr herausfinden.
Als Caleb anfängt, sie zu Unternehmungen einzuladen, z.B. mit ihm in den Freizeitpark zu gehen, geht sie mit und findet Caleb wider Erwarten auch ganz nett (aber immer noch einen Aufreißer).
Die Lösung des Rätsels verrät schon der Klappentext: Denn Caleb ist von einem Cambion besessen, eine Art Lebensform/böser Geist, der sich von Lebensenergie ernährt und daher die Schwächeanfälle der Frauen auslöst, wenn ihnen der Cambion zu viel Lebensenergie raubt.

Samara möchte Caleb helfen seinen Cambion besser unter Kontrolle zu bekommen, doch dann tauchen plötzlich Familienmitglieder von Caleb auf, die den beiden das Leben schwer machen und es kommt zu mehreren Morden an jungen Frauen.

Was diese Geschichte schon mal sehr sympathisch macht, ist, dass Samara Caleb nicht "verfällt" oder "in unsterblicher Liebe" zu im versinkt, sondern ihn im Gegenteil sogar für einen Aufreißer hält. Erst ganz ganz langsam nähern sich die beiden ein, wobei Samara dann auch relativ schnell die Wahrheit erfährt und Calebs nette Seiten kennen lernt. Samara als Hauptperson hat mir gut gefallen, vor allem weil sie so auf dem Boden geblieben und vielleicht auch ein bisschen zynisch ist. :-)

Nachdem gegen Mitte des Buches eigentlich alles schon auf ein gutes Ende hin zugeht, bringt der Autor mit der Familie, vor allem mit dem Vater von Caleb, einen neuen Aspekt ins Spiel, der viele Probleme für die beiden mit sich bringt.
Bei der Auflösung kommt es zu einer ganz unerwarteten Wendung, mit der ich gar nicht gerechnet habe, die aber Raum für eine Fortsetzung lässt.

Fazit: So hat Band 1 der Cambion Chronicles mich überzeugt und ich vergebe 4/5 Punkten.




Kommentare:

  1. Hi, ich finde es gut, dass die Annäherung hier nur langsam stattfindet und sich Samara nicht Hals über Kopf verknallt, das nervt mich bei vielen Jugendbüchern.

    Vor diesem Buch bin ich ein wenig zurückgeschreckt, weil ich eine klischeemäßige Story erwartet habe, aber vielleicht sollte ich trotzdem mal einen Versuch wagen :-)

    Liebe Grüße

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  2. Hi,
    das mit dem Sofort-Hals-über-Kopf Verliebt sein, was es in vielen Jugendbüchern gibt, nervt mich auch. Deswegen fand ich es auch gut, dass das hier nicht der Fall ist. :-)

    LG Desiree

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