Mittwoch, 28. November 2012

Rezension - Der 48 Stunden Mann von Susan Mallery

Bild: Mira Verlag
(Link 07.01.13)
Polizistin Hannah ist relativ einsam und eher verschlossen. Als ihre leibliche Mutter sie nach Jahren kontaktiert, möchte sie diese unbedingt kennen lernen. Hannah geht davon aus, dass ihre Mutter schon älter und evtl. sogar krank ist. Ein Ehemann muss her, denn als die beiden in Kontakt gekommen sind, war Hannah noch verheiratet. 
Da läuft ihr mal wieder der etwas zwielichtige aber unverschämt gut aussehende Nick Archer vor die Füße, der sie seit einem Jahr vergeblich versucht zu einem Drink zu überreden. Nick erklärt sich bereit für ein Wochenende ihre Ehemann zu spielen, doch die Mutter, die Hannah dann trifft, ist noch sehr fit und auch jung....

Der 48 Stunden Mann bietet nette Unterhaltung über eine Familienzusammenführung. Dabei ist Hannah sehr verschlossen, weil sie damals von Pflegefamilie zu Pflegefamilie geschoben wurde und es fällt ihr schwer sich ihrer großen Familie inkl. 4 Halbbrüdern, deren Frauen und Kindern und natürlich ihrer Mutter zu öffnen. Nick ist ihr mit seiner offenen Art eine große Hilfe und gibt ihr viel Halt. 

Schon ganz zu Anfang erfährt man, dass Nick ein Undercoverpolizist ist, der eine Weile untertauchen muss. Daher kommt ihr die Einladung von Hannah gerade recht, von deren verletzlicher Art er fasziniert ist. Doch auch er wird herzlich in die Familie aufgenommen und fängt an sich zu öffnen, ebenso wie Hannah. Dies ist alles schön zu lesen, aber: Wer Aufregung und Action sucht, wird mit diesem Buch nicht glücklich werden, denn das wird nur am Ende geboten. Leider habe ich auch einige lustige Situationen vermisst, auf die ich gehofft hatte, als ich das Buch gekauft habe und wie auch das Titelbild suggeriert. Da Hannahs Ängste und ihre Annäherung an Nick und ihre Familie absolut im Mittelpunkt stehen, bleibt Susan Mallery leider nicht viel Platz für witzige Situationen.
Die Liebesgeschichte was schön zu lesen, vor allem wie sehr Nick sich um Hannah bemüht, obwohl er eigentlich selbst auf Grund seiner Vergangenheit keine feste Beziehung möchte.

Fazit: Nette Unterhaltung über die Wichtigkeit von Familie mit schöner Liebesgeschichte. 3,5/5 Punkten.

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