Mittwoch, 12. Dezember 2012

Rezension - Stille Zeit der Wunder von Emilie Richards

Bild: Weltbild
(Link 07.01.13)
Stille Zeit der Wunder ist eine tragisch-schöne Liebesgeschichte, die auch teilweise in der Weihnachtszeit spielt. 
Lehrerin Elise hat sich 17 Jahre lang um ihre kranke Mutter gekümmert, die vor kurzem starb. Nun ist sie sehr einsam und generell unglücklich mit ihrem Leben. Als nun auch noch ihre Jugendliebe Sloane in dem verschlafenen Ort Miracle Springs auftaucht und seinen Sohn mit bringt, ist das Chaos perfekt.
Denn vor 17 Jahren hat Sloane Elise verlassen, um in die weite Welt hinauszuziehen. Elise hat Sloane nie verziehen, dass er sie damals allein ließ und auch Sloane konnte Elise nicht verzeihen, dass sie damals nicht mit ihm weggegangen ist, wie sie es versprochen hat.

Die beiden treffen öfter aufeinander, doch ob ihre Liebe noch eine Chance hat? Auch die Beziehung zwischen Vater und Sohn ist schwierig, denn Sloane hat erst vor kurzem von seinem Sohn erfahren, der ziemlich unkonventionell erzogen wurde.

Generell hat mir die Geschichte gut gefallen. Sloane und Elise tun sich etwas schwer, die jeweiligen Beweggründe des anderen nachzuvollziehen, doch langsam kommen sie sich wieder näher und lernen einander auch wieder zu vertrauen.
Ein kleiner Bonus war, dass die Geschichte vor allem gegen Ende auch in der Weihnachtszeit spielt, das passt natürlich perfekt :-)
Manchmal hätte ich mir von Elise mehr "Rückrat" gewünscht und mehr Mut, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen, doch ich wurde am Ende wieder versöhnt :-)

Man begleitet als Leser auch Sloanes Sohn und erlebt mit, wie sich dieser zum ersten Mal verliebt, das fand ich richtig süß zu lesen. Außerdem erfährt man, wie er seinen Vater sieht und dass er glaubt, dass dieser ihn bald wieder verlässt. Doch auch diese Vater-Sohn Beziehung entwickelt sich mit der Zeit und wird besser. 

Fazit: Schöne ruhige Liebesgeschichte, in der das Vergeben im Mittelpunkt steht, also perfekt für die Weihnachtszeit!


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