Freitag, 15. Februar 2013

Rezension - Blinde Wahrheit von Shiloh Walker (Teil 1)


Cover: Egmont Lyx

Blinde Wahrheit ist der erste Teil einer Romantic Thrill Triologie und für mich eine gekonnte Mischung aus Liebesgeschichte und Spannung.

Der Leser lernt nach und nach die Bewohner des kleinen Ortes Ash kennen. Dabei scheut sich Shiloh Walker auch nicht, die Eigenheiten solch kleiner Orte mit einfließen zu lassen z.B. die Tatsache, dass jeder jeden kennt und baut diese Eigenschaften geschickt in die Geschichte mit ein.

Als die blinde Lena Riddle, die Köchin in einem Restaurant ist und etwas abgelegen am Waldrand wohnt, grauenhafte Frauenschreie hört, ruft sie sofort die Polizei. Obwohl die Polizei nichts findet, machen nun Gerüchte und Verdächtigungen im Ort die Runde.
Der Polizist Ezra King erholt sich von einer schlimmen Verletzung und einer schlimmen persönlichen Erfahrung. Als er im Restaurant Lena kennen lernt, ist er sofort von ihr angetan und als von den Schreien berichtet, fängt er selbst an zu ermitteln und Lena zu beschützen.
Während in "Blinde Wahrheit" Lena und Ezra und ihre zarte Liebe im Mittelpunkt steht, erfährt der Leser aber auch schon einiges von Lenas bestem Freund Law und dessen bester Freundin Hope, die von ihrem Mann lange Zeit brutal misshandelt wurde. 

Tatsächlich geht ein Mörder um und aus dessen Sichtweise werden parallel immer wieder einige Passagen erzählt. Da Lenas Anruf nun die Aufmerksamkeit des Ortes erregt hat, beschließt er etwas zu unternehmen und auch Lena und ihre Freunde geraten dabei in seinen Fokus...

Blinde Wahrheit ist bzgl. der Auflösung des Falls kein voll abgeschlossener Roman während aber die Liebesgeschichte schon zu meiner Zufriedenheit "gelöst" wurde. Vielmehr werden alle Personen eingeführt und man fühlt sich als Leser fast so, als ob man selbst in Ash wohnen würde, sich über den randalierenden Sohn des Bürgermeisters ärgert oder in dem kleinen Lebensmittelladen mit der Verkäuferin tratscht.
Man lässt sich von dem leisen Gefühl der Angst packen, den Lenas Anruf ausgelöst hat, dass noch dadurch verstärkt wird, dass man teilweise dem Mörder über die Schulter guckt.
Dabei schafft es aber Shiloh Walker gekonnt, die Gefühle, die sich zwischen Ezra und Lena entwickeln, immer wieder einfließen zu lassen und dabei vor allem die Probleme, die Ezra belasten, glaubhaft darzustellen.
Das Ende hat es in sich und ich denke, ich werde bald den zweiten Band verschlingen, um dann im März nahtlos den letzten Teil der Triologie zu kaufen.

Fazit: Dorfatmosphäre mit einem Mörder, der heimlich umgeht und einer interessanten Liebesgeschichte. 



Die Serie:

  • Blinde Wahrheit 
  • Stille Gefahr
  • Tödliche Nähe




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