Samstag, 9. Februar 2013

Rezension - Das Herz des Werwolfs von Jessica Andersen (Teil 3/4)

Bild: Mira Verlag
Link vom 08.02.13
Reda ist Polizistin. Sie versucht sich von einem Vorfall zu erholen, bei dem ihr Partner getötet wurde und sie nur wie erstarrt daneben stand. Nach diesem Vorfall ist sie besessen von der Märchenbuch ihrer Mutter, aus dem sie ihr immer vorgelesen hat. Nun hält Reda es endlich wieder in den Händen und dann geschieht das Unglaubliche: Sie wird in einen Vortex geschleudert und landet im Land der Werwölfe. Und bei Dayn. Denn der Zauber, der die Kinder des Königspaares vor dem Blutmagier schützen sollte, hat Dayn, den zweitältesten Königssohn, ins Land der Werwölfe gebracht. Sein Vater hat ihm aufgetragen auf eine Führerin zu warten, die ihn nach Elden zurückbringen wird. Als Reda endlich nach vielen Jahren erscheint, ist Dayn glücklich, doch Reda hat keine Ahnung, wie sie Dayn helfen kann...

Dayn und Reda müssen erst langsam zueinander finden und Dayn ist immer wieder zwischen seinen Pflichten als Prinz und der Rettung seines Landes sowie seinen Gefühlen für Reda hin- und hergerissen. Denn bevor der König starb, verlangte er von Dayn noch, dass sich dieser immer als erstes auf seine Pflichten besinnen soll. Auch die Werwölfe, in deren Land sich die beiden aufhalten, bereiten ihnen Probleme und behindern die Rückkehr des Prinzen.

Generell hat mir das Buch ganz gut gefallen, doch mir hat etwas die Tiefe der Gefühle zwischen den beiden gefehlt. Es ist für mich nicht ganz klar geworden, warum die beiden sich ineinander verlieben, vor allem Dayns Gefühle waren mir nicht klar genug dargestellt. Das "Ziel" der Geschichte besteht eigentlich nur darin, dass Dayn zu einem bestimmten Zeitpunkt nach Elden zurückkehrt, das fand ich auch etwas schwach. Es hat auch wieder unter 300 Seiten, lässt sich aber gut und in einem Rutsch durchlesen.
Beide Charaktere fand ich zwar sympathisch, aber sie blieben beide auch etwas "farblos", so dass mir keiner der beiden besonders ans Herz gewachsen ist.

Fazit: Das Buch ließ sich flüssig lesen, hatte aber ein paar Schwachstellen, insgesamt 3,5/5 Sternen.



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