Mittwoch, 6. März 2013

Rezension - Kidnapping Keela von Cathy Mcallister

Keela hat sich gerade von ihrem Verlobten getrennt und Ruhe gesucht. Leider stolpert sie prompt über eine Alienrasse, die sie und einige andere Frauen kurzerhand entführt, um sie auf dem Sklavenmarkt zu verkaufen, denn auf vielen Planeten herrscht Frauenmangel.
Dort trifft Keela auch die noch sehr junge Solima. Was sie nicht weiß: Solima ist die Tochter von Marruk, des Prinzen von Arr'Carthian. Und dieser kommt um seine Tochter zu befreien, ebenso wie die anderen gefangenen Erdenfrauen.
Keela ist vom ersten Moment an fasziniert von Marruk, doch dieser gibt sich sehr distanziert. Er trauert immer noch um seine Frau, die Mutter von Solima, die gestorben ist. Erst als Keela mit einem anderen der Krieger flirtet, kann er sich die Wahrheit eingestehen: Keela scheint seine vom Schicksal bestimmte Gefährtin zu sein...

Hm, wie sage ich das jetzt...Der Roman war sowohl von der Sprache als auch von der Story eher "einfach gestrickt". Keela ist nicht besonders schockiert, dass es plötzlich Aliens gibt, genauso wenig die anderen Frauen. Auch etwas merkwürdig: Es werden zwar einige kleinere Änderungen auf den Planeten im Gegensatz zur Erde geschildert, aber im großen und ganzen ist praktischerweise auch vieles ähnlich. Auch heißt es erst, man wisse gar nicht genau, wo die Erde ist und es könnte ewig dauern, bis man diese aufspüren kann und am Ende wird sie plötzlich ganz schnell ausfindig gemacht. 
Generell fügt sich Keela sehr schnell in ihr Schicksal und ärgert sich höchstens darüber, dass sie nicht zu ihrer Freundin gefahren ist (ja, genau ;-) ). 

Wenn man über solche Dinge nicht allzu genau nachdenkt *lol* dann bekommt man eine recht schöne Liebesgeschichte, die sich gut weglesen lässt. Auch die anderen "Erdenfrauen" verlieben sich in Bewohner des Planeten; ihre Geschichte wird in weiteren Bänden ausführlich erzählt. Die beiden sind auch ein ganz schönes Paar, wobei Marruk sich erst dazu überwinden muss, jemand wieder nah an sich heranzulassen. 

Fazit: Ganz nette Unterhaltung für zwischendurch ohne allzu großen Tiefgang, 3/5 Punkten




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