Sonntag, 12. Mai 2013

Rezension - Tylwyth Teg von Sandra Busch (m/m)

Cover Dead Soft Verlag
Ich muss vorwegschicken, dass ich diese Buch von Sandra Busch absolut süß und liebenswert fand. Es ist eine fantasievolle homoerotische Geschichte, die ich nur jedem empfehlen kann!

Zum Inhalt:
Der Guardian Loy ist bei einem Angriff, bei dem er die sogenannten Gatherer, die Pollensammler, geschützt hat, schwer verletzt worden. Seitdem er eine Narbe im Gesicht hat und seine bunten Flügel komplett schwarz geworden sind, wird er von fast allen wie ein Aussätziger behandelt.
Findil ist ein Pollensammler, der Loy heimlich bewundert und für ihn schwärmt. Er kann nicht verstehen wie die anderen aus dem Schwarm ihn so behandeln können. Sein größter Traum ist es, selbst ein Guardian zu werden, doch seine Bitte wird von den Schwarmältesten immer wieder abgelehnt.

Als sich mehrere Angriffe auf die Gatherer (Pollensammler) ereignen und sie von einem merkwürdigen Nebel angegriffen werden, der ihren Flügeln die Farben raubt, glauben viele, dass Loy etwas damit zu tun hat und wollen ihn aus dem Schwarm verbannen.
Findil ist fest entschlossen Loy zu helfen, ob dieser will oder nicht (und er will vor allem anfangs nicht (-; ). Gemeinsam versuchen sie den Schuldigen zu finden und geraten dabei in große Gefahr...

Hatte ich schon erwähnt wie süß ich die Geschichte fand? :-) Vor allem Findil ist so ein liebenswerter Charakter und hat ein ganz großes Herz. Und das schlägt nun mal für Loy, auch wenn sich dieser sehr abweisend und in sich gekehrt gibt. Loy hat einfach das Vertrauen in seinen Schwarm verloren; auch sein Freund hat sich nach dem Angriff von ihm angewandt. Trotzdem ist er dem Stamm gegenüber loyal und fest entschlossen, den Farbendieb zu schnappen.
Das er plötzlich Gefühle für Findil entwickelt, war alles andere als eingeplant, vor allem weil es nicht üblich ist, dass ein Guardian und ein Gatherer zusammen sind. Das Findil auch noch von einem anderen gut aussehenden Gatherer umschwärmt mit, macht es noch etwas schwieriger für die beiden.
Auch zwei Marienkäfer, die vor allem Findil und Loy mit Vorliebe ärgern, bekommen immer mal wieder einen kleinen Auftritt und haben bei mir für viele Schmunzler gesorgt.

Fazit: Tylwyth Teg ist eine fantastische und romantische Geschichte, die leicht und beschwinglich unterhält und einen ins Reich der Märchen entführt. Absolut empfehlenswert :-)




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