Mittwoch, 12. Juni 2013

Rezension - Der Sommer der Lady Jane von Kate Noble

Cover: Egmont Lyx
Lady Jane kennen wir noch aus dem ersten Teil "Ein Spion in erlauchter Gesellschaft", wo sie erst als Erzfeindin von Philippa Benning dargestellt wird, ihr aber dann hilft und eine ihrer besten Freundinnen wird.

Zum Inhalt:
Lady Janes Bruder kehrt nach langer Abwesenheit endlich zu seiner Schwester und ihrem Vater zurück, der immer schlimmer an Alzheimer leidet. Die ganze Familie verbringt den Sommer schließlich auf dem Land in Reston, in der Hoffnung, dass sich dort ihr Vater wieder erholt. Jane belastet die Situation sehr, denn ihr Bruder drückt sich vor der Verantwortung und ist mit der Krankheit des Vaters überfordert.
Einziger Lichtblick für Jane ist der Einzelgänger und Bruder von Marcus Worth, Bryne Worth, den sie schon flüchtig als Spion Blue Raven kennengelernt hat. Er lebt sehr zurückgezogen in Reston und ist nicht besonders beliebt. Man sagt ihm sogar nach ein Bankräuber zu sein. Doch er ist der Einzige, bei dem Jane Ruhe findet...

Meine Meinung: 
Die Geschichte um Jane hat mir noch besser gefallen als der erste Teil. Sehr gefühlvoll beschreibt die Autorin die Probleme mit einem alzheimerkranken Patienten, der teilweise glaubt, dass seine Frau noch lebt. Das ist natürlich für Jane und ihren Bruder dann besonders schmerzhaft.
Dennoch bestimmt Jane das Geschehen. Man lernt den Ort Reston und seine manchmal nervigen, doch größtenteils freundlichen, Bewohner kennen und fiebert mit, wenn die Kinder Streiche spielen. Das ganze schafft eine einfach schöne Atmosphäre ohne langweilig zu wirken.
Dabei kommt Jane auch Bryne Worth näher, der mit seiner schweren Verletzung und Schmerzen zu kämpfen hat und selbst erstaunt ist, wie viel Freude Jane in sein Leben bringt. Auch die Story um den Straßenräuber ist immer präsent und beeinflusst das Leben von Bryne und auch von Jane sehr. Jane und auch Bryne müssen erst einige Hürden überwinden, bevor sie endgültig zueinander finden. Diese "Reise" mit den beiden macht einfach Spaß und habe ich sehr gern gelesen.

Fazit: Für mich ist "Der Sommer der Lady Jane" ein wundervoller Wohlfühlroman, der vor allem von den gefühlvollen zwischenmenschlichen Szenen lebt.




Die Serie:
Ein Spion in erlauchter Gesellschaft
Der Sommer der Lady Jane 



Das könnte auch noch interessant sein:

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen