Dienstag, 30. Juli 2013

Rezension - Dark Destiny von Jennifer Benkau

Cover: script5
Wenn man mal im Sog ist, kann man gar nicht mehr aufhören und so habe ich Dark Destiny innerhalb von zwei Tagen verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Neél und Joy weitergeht.

Zum Inhalt:
Das Ende von Dark Canopy lässt nicht viel Hoffnung für Joy, wurde Neél doch von den Rebellen (ihren ehemaligen Freunden) gefangen genommen und grausam gefoltert. Auch als sie beschließen Neél zu Jamies Clan zu bringen, kann Joy nichts tun, um ihm zu helfen, denn sie darf sich nicht mehr frei bewegen.
Als sie von Matthial schließlich von Neéls Tod erfährt, wird ihr klar, dass sie so nicht mehr weitermachen kann und möchte alles über die Todesumstände erfahren.

Meine Meinung:
Passend zum Titel, dunkles Schicksal, ist die Stimmung nach der tragischen Gefangennahme von Neél sehr düster. Joy hat sich selbst fast in den Ereignissen verloren und sieht sich hilflos ihren ehemaligen Freunden gegenüber, die sie nun für verrückt halten. Doch als sie vom Tod von Neél erfährt, gibt ihr das den Antrieb, den sie braucht, um alles über die Umstände herauszufinden.
Auch Neél ist gebrochen, denn die wiederholten Folterungen, auch grausam durch das Sonnenlicht, welches Percents überhaupt nicht vertragen, haben aus ihm einen anderen gemacht.
Auch Matthial ist ein anderer geworden sowohl durch die Folterungen an Neél als auch durch die noch folgenden Ereignisse.

Dark Destiny hat mich sogar noch mehr gefangen genommen als der 1. Teil war er doch ungleich tragischer. Dennoch schafft es Jennifer Benkau immer einen kleinen Lichtstrahl mit einzubetten, bei dem als Leser von ganzem Herzen hofft, dass die Protas ihn nutzen können.
Es kommt auch zum einem großen sehr entscheidenden Kampf und gegen Ende scheint der kleine Hoffnungsschimmer sich in einen großen zu verwandeln. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt und so lässt mich Jennifer Benkau erst etwas wütend, dann traurig und letztlich mit dem Gefühl zurück, dass dies das realistischste und glaubwürdigste Ende ist, welches sie schreiben konnte. Und auch hier schimmert für mich ein kleiner Hoffnungsschimmer durch :-)

Fazit: Ein wahnsinnig ergreifendes ehrliches Buch, welches mich sogar noch mehr als Dark Destiny in seinen Bann gesogen hat. Eine Geschichte, die absolut ergreifend ist und Hauptpersonen, die sich auf ihrem Weg in eine ungewisse Zukunft selbst verlieren, aber sich auch wieder zurückkämpfen. Absolut toll!



Die Serie:
Dark Canopy
Dark Destiny

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