Donnerstag, 11. Juli 2013

Rezension - Eiskalte Bisse von Chloe Neill

Cover: Egmont Lyx
Der letzte Band endete ja mit einer großen Überraschung, denn Ethan, der ehemalige Meister des Hauses Cadogan und Merits Geliebter, wurde von Mallory beschworen, um ihn zu ihrem Schutzgeist zu machen. Glücklicherweise wurde der Prozess unterbrochen und Mallory ist geflohen.

Zum Inhalt:
Die Ereignisse knüpfen nahtlos an das Vorgängerband an, denn Merit und Ethan jagen Mallory, die unbedingt das magische Buch Maleficium in die Hände bekommen möchte. Sie will das magische Böse aus dem Buch befreien. Auch der ehemalige Bürgermeister Seth Tate ist hinter dem Buch her, obwohl absolut unklar ist, welche magischen Fähigkeiten er hat. In diesem ganzen Chaos haben Ethan und Merit gar keine richtige Zeit ihr Wiedersehen wieder zu feiern, vor allem weil Ethan große Bedenken wegen seiner emotionalen Verbindung zu Mallory hat...

Meine Meinung:
Eiskalte Bisse hat mich durch viel Action überzeugt. Mit Mallory und Seth Tate bekommen es die beiden auch gleich mit zwei mächtigen Gegner zu tun. Die besondere Brisanz entsteht dadurch, dass Merit Mallory nicht ernsthaft schaden will. 
Ich muss gestehen, dass mich Mallorys Beweggründe nicht ganz überzeugen konnten. Selbst eine andere Magierin weist darauf hin, dass dieses Ungleichgewicht zwischen Gut und Böse, welches Mallory so große Schmerzen verursacht, alle Magier spüren und dass Mallorys Plan naiv ist. Vor allem fand ich es schwierig diesen Wechsel hinzubekommen, von der langjährigen besten Freudin von Merit, die uns schon die ganze Zeit begleitet, zu jemandem, der skrupellos Menschen verletzt und alles tut, um seine Ziele durchzusetzen. Das hat irgendwie nicht zusammen gepasst.

Der Schutz des Maleficiums fordert von Merit und Ethan einige Kämpfe, wobei schnell klar wird, dass Ethan angeschlagen ist. Es stellt sich heraus, dass er auf der Gefühlsebene mit Mallory verbunden ist, was ihm verständlicherweise Angst macht.
Für die Beziehung der beiden hat Chloe Neill nicht so viel Platz gelassen, da sie Merit und Ethan fast von einem Kampf in den nächsten schickt. Zwischendurch gönnt sie den beiden zwar den ein oder anderen romantischen Moment, doch die meiste Zeit sieht es eher trüb zwischen den beiden aus. Hier hätte ich gerne ein bisschen mehr von den beiden gelesen, denn Merit hat im letzten Band durch Ethans Tod doch sehr gelitten.  
Auch das Thema Vampirpolitik wird weitergeführt, denn das Haus Cadogan erreichen Gerüchte, nach denen sie aus der Vampirgemeinschaft ausgeschlossen werden sollen.
Das Ende hat mich wieder etwas versöhnt, da fast alle Handlungsstränge zu Ende geführt wurden.

Fazit: Actiongeladener Teil der Chicagoland Vampire Serie, der für viel Spannung und gute Unterhaltung sorgt. Die Liebesgeschichte hat die Autorin dafür etwas zurück genommen.



Die Serie:
Chicagoland Vampires: Frisch gebissen
Chicagoland Vampires: Verbotene Bisse
Chicagoland Vampires: Mitternachtsbisse
Chicagoland Vampires: Drei Bisse frei
Chicagoland Vampires Band 5: Ein Biss zu viel
Chicagoland Vampires Band 6: Eiskalte Bisse
Chicagoland Vampires Band 7: Für eine Handvoll Bisse (Dez 13)

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