Donnerstag, 24. Oktober 2013

Rezension - Hope's Crossing: Zauber der Hoffnung von RaeAnne Thayne

Bild: Mira Verlag
Erschienen: August 2013 beim Mira Verlag
Ausgabe: gedruckt
Seiten: 320

ISBN: 978-3-86278-752-4
Buch: 7,99 EUR
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Zauber der Hoffnung hat mich von der Grundidee und Atmosphäre sehr an die Virgin River Reihe erinnert und ist auch in diesem Stil geschrieben.


Claire ist 36, geschieden und hat zwei Kinder. Sie liebt den kleinen Touristenort Hope in dem sie lebt und ihren Glasperlenladen, in dem sie eigenen Schmuck herstellt. Nur in der Liebe sieht es schlecht aus. Als bei ihr im Laden eingebrochen wird, trifft sie Riley wieder, den etwas jüngeren Bruder ihrer besten Freundin. Er ist inzwischen der neue Polizeichef und war schon als Jugendlicher unsterblich in Claire verliebt. Doch Claire sucht eine längerfristige Beziehung und nicht nur eine Affäre, mehr glaubt sie, kann Riley ihr nicht geben. Doch ein schwerer Unfall ändert alles...

Zauber der Hoffnung spielt in einem kleinen Touristenort und hat mich sofort an Virgin River erinnert. Die Leute kennen sich alle schon ewig, halten zusammen, pflegen aber auch Feindschaften jahrelang. Claire ist die gute Seele des Ortes und hat für jeden ein offenes Ohr. Dass sie sich plötzlich zu Riley hingezogen fühlt, den sie schon als kleinen Jungen kannte, trifft sie völlig unvorbereitet und wird auch u.a. von ihrer Mutter nicht gern gesehen.
Die Chemie zwischen Riley und Claire fand ich sehr schön zu lesen, denn obwohl beide Bedenken haben, können sie doch nicht so richtig die Finger voneinander lassen.



Auch die anderen Personen nehmen eine wichtige Rolle ein: Da sind einmal die zwei Kinder von Claire, die sie ganz schön auf Trab halten und ihr Ex-Ehemann Jeff, ein Arzt, der sie für die 25-Jährige Holly sitzen ließ und die nun schwanger ist. Da hat mir Claire schon sehr Leid getan, denn wer hat es schon gern, für eine andere sitzen gelassen zu werden?

Doch Claire hat auch viele Freunde in der Stadt, die sie unterstützen, z.B. als sie einen schweren Unfall hat. Sie helfen ihr, geduldig ihren Laden wieder auf Vordermann zu bringen und sind einfach für sie da. Diese Kleinstadt- und Wohlfühl-Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen, vor allem in der heutigen Zeit, wo das Leben immer anonymer wird und wo Hilfsbereitschaft teilweise ein Fremdwort ist.
Doch die Autorin verschweigt auch nicht, dass so eine eingeschworene Gemeinschaft nicht nur Vorteile hat: Das bekommt vor allem Riley zu spüren, der als Jugendlicher ein paar Fehler begangen hat.
Eine besonder "Marke" ist Claires Mutter, die Claire zwar liebt, die ihr aber auch mit ihren sehr deutlichen Meinungsäußerungen das Leben schwer macht.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und sowohl Claire als auch Riley müssen über ihren Schatten springen, um ihr Glück zu finden.

Eine süße Liebesgeschichte und die wohlige Kleinstadtatmosphäre machen "Zauber der Hoffnung" zu einem schönen Buch für einen gemütlichen Abend auf dem Sofa. Wer die Virgin River Romane mag, ist hier genau richtig. 



Vielen Dank an Blogg dein Buch und den Mira Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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