Sonntag, 20. Oktober 2013

Rezension - Achtzehnprozentiges Grau von Anne Tenino

Bild: Dreamspinner
Erschienen: August 2013 bei Dreamspinner Press
Ausgabe: ebook
Seiten: 320

ISBN: 978-1-62380-075-8
Buch: 6,99 Dollar

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Achtzehnprozentiges Grau ist ein m/m Roman, der in einer futuristischen Zukunft spielt.

Matt Tennimore ist Agent und rettet Menschen aus den Konföderierten Roten Staaten, unabhängig davon, ob sie Spezialagenten seines eigenen Landes sind, die gefangengenommen wurden, oder schwule Bürger aus den Roten Staaten, die um Asyl bitten. In der Highschool war er als einer der wenigen geouteten Schwulen in James verliebt, doch dieser hat ihn barsch abblitzen lassen. Nun soll er ausgerechnet James aus dem roten Gebiet rausholen...


Matt fand ich sehr sympathisch und ich fand es auch sehr mutig von ihm, dass er sich in seiner Highschool auf dem Land als einer der wenigen geoutet hat. Der Part, der die Highschool-Zeit beschreibt ist kurz, er dient nur dazu, dem Leser vor Augen zu führen, wie James und Matt auseinander gegangen sind.
Der Hauptteil des Buches spielt im roten Teil des Landes, der nicht so weit fortgeschritten ist und auch gegenüber Homosexuellen keine Gnade walten lässt. 
Matt findet James auch relativ schnell, doch James steht unglücklicherweise unter besonderer Bewachung, denn er hat auch besondere Fähigkeiten, die Agenten der roten Staaten unbedingt erforschen wollen. So finden sich Matt und James in einer wilden Flucht wieder und stoßen auf jeden Menge Schwierigkeiten.

James war mir am Anfang nicht so sympathisch, das hat sich zum Glück im Laufe der Geschichte geändert, weil er dann auch seine Gefühle für Matt langsam zulässt und auch zeigt.
Die Besonderheiten von James und dessen "Gaben" fand ich sehr interessant und gelungen und auch dass er deswegen verfolgt wird, klingt logisch.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich während der spannenden Flucht zugegebenermaßen etwas langsamer, war aber schön zu lesen. Einige Figuren wie die sexuell frustierte Nonne (die jeden Mann anfallen will) fand ich dann doch etwas zu überspitzt und nicht sehr realistisch, da musste ich dann eher lachen *grins*.


Achtzehnprozentiges Grau ist eine futuristische Gay Romance, die mit interessanten Ideen aufwartet. Die Liebesgeschichte spielt neben der Flucht vor den Roten Staaten die wichtigste Rolle und war schön geschrieben. Allerdings war es für mich keine Geschichte, die mir noch ewig lang im Gedächtnis bleiben wird.


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