Dienstag, 8. Oktober 2013

Rezension - Fesseln der Unvergänglichkeit von Karin Kolb

Bild: bookshouse
Erschienen: Juli 2013 bei bookshouse
Ausgabe: ebook
Seiten: 342

ISBN: 9789963722013

Buch: 5,99 EUR
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Fesseln der Unvergänglichkeit ist ein paranormal romance Roman aus dem Hause bookshouse. Leider ist der Roman nicht unkompliziert, auch wenn mir die Grundstory gut gefallen hat.


Leonardo ist ein Vampir und verflucht. Er sucht verzweifelt einen Weg, um sich und seine Familie, die Viscontis, zu retten. 
Die junge Aiyana ist eine begnadete Ballettänzerin. Bei ihrem ersten Soloauftritt wird sie beinahe Opfer eines Anschlags und nur Leonardo kann sie mit seiner Vampirgeschwindigkeit in letzter Sekunde retten. Leonardo verliebt sich sofort in Aiyana, doch sie ist ihm gegenüber noch etwas misstrauisch. Als sich dann noch ihr indianisches Symbol auf ihrem Rücken golden verfärbt, weiß sie endgültig nicht mehr, was sie denken soll...

Ich fand die Grundidee des Romans mit einem verfluchten Vampir und einer menschlichen Balletttänzerin, die aber schamanische Vorfahren hat, schon einmal gelungen. Auch die Idee einer Seelenverwandtschaft fand ich gut.
Nur die Umsetzung hat mir nicht so gut gefallen. Die Autorin neigt zu relativ abrupten Szenewechseln, so dass ich manchmal nochmal zurückblättern musste, um zu begreifen, ob eine Szene weitergeht oder nicht. Das hat immer mal wieder meinen Lesefluss unterbrochen und war ein bisschen störend.


Zudem ist die Geschichte an sich etwas verworren, denn die Autorin enthüllt dem Leser zwar schon nach und nach einige Geheimnisse und Hintergründe, aber leider nicht alle. So habe ich bis jetzt noch nicht ganz verstanden, warum der Anschlag im Theather auf Aiyana verübt worden ist, denn dies passt eigentlich nicht mit dem Rest der Story zusammen.

Auch das Verhalten der "Bösen" war nicht so ganz nachzuvollziehen. Das Ziel, welches verfolgt wird, ist zwar klar, aber das WARUM, also die Motive, die dahinter stehen, werden leider nicht geklärt. Warum möchte "er" sich unbedingt zur schwarzen Magie bekennen?

Auch Aiyana ist vor allem am Anfang immer wieder hin- und hergerissen und sehr sprunghaft. In der einen Minute ist sie noch total in Leonardo verliebt, in der nächsten Minute erzählt ihre Freundin Moira ihr, dass sie ihm nicht traut und schon ist sie ihm gegenüber wieder misstrauisch. 

Die Story "springt" mir auch zu sehr, einmal wird ein Anschlag auf Aiyana verübt, dann wird sie entführt, dann kommt der Fluch, der auf Leonardo liegt, zum Tragen. Mir hat etwas der "rote Faden" gefehlt, der sich durch das ganze Buch zieht.


Die Grundidee von "Fesseln der Unvergänglichkeit" hat mir gut gefallen, die Umsetzung leider weniger. Dafür gab es einfach zu viele Punkte, die mir nicht gefallen haben von immer wieder abrupten Szenewechseln zu fehlenden Motiven und Hintergrundinformationen auf Seiten der "Bösen". Daher gibt es leider nur 3 Sterne.



Vielen Dank and den bookshouse Verlag und Lovelybooks für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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