Dienstag, 1. Oktober 2013

Rezension - Verliebe dich nie in einen Rockstar von Teresa Sporrer

Bild: carlsen impress
Erschienen: September 2013 bei carlsen impress
Ausgabe: ebook
Seiten: 270

ISBN: 978-3-646-60025-4 

Buch: 3,99 EUR
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Die Autorin Teresa Sporrer hat hier einen jugendlichen unterhaltsamen Roman geschrieben, der mich gut unterhalten hat.


Zoey kann es nicht fassen: Alle schwärmen von Acid, dem Rockstar, der nun zum dritten Mal die 12. Klasse wiederholen muss. Alle, nur Zoey nicht, die kann nicht fassen, warum alle für ihn schwärmen. Blöd nur, dass ausgerechnet sie ihm Mathe-Unterricht geben soll.

Das Buch "Verliebe dich nie in einen Rockstar" hat mich gut unterhalten. Die Sprache ist zwar sehr jugendlich, was aber gut zu den Protagnisten passt, denn diese gehen in die 12. Klasse und sind 17-19 Jahre alt. 
Zoey war bis jetzt immer die Vorzeigetochter, die gerne in die Schule geht und sogar überlegt hat, sich für das Amt des Schulsprechers zu bewerben. Das ändert sich allerdings schleichend, als Acid, eigentlich Alex, zu ihnen in die Klasse kommt. Während ihre Freundinnen nur so von ihm schwärmen, kann sich Zoey nur an den Kopf fassen, denn wie kann man die 12. Klasse zum dritten Mal wiederholen?


Die beiden haben tolle kleine Streitgespräche, bei denen Zoey Alex meistens versucht, zur Schnecke zu machen, er das aber eher süß und lustig findet.
Zoeys Verhalten ist sehr unvorhersehbar, weil sie selbst anfangs gar nicht versteht, was Alex ihr bedeutet. Das macht die Wortgefechte zwischen Alex und Zoey besonders lustig, weil man nie genau weiß, wie Zoey reagiert.
Generell musste ich öfter mal lachen, vor allem wenn die "böse Zoey" zum Vorschein kam, die immer mehr zum Vorschein kommt, je länger sie Alex kennt. Was als wilder Flirt/Streit beginnt, wird auch langsam ernster, wobei die Autorin es geschickt schafft, immer ein paar Zweifel an Alex Absichten im Hinterkopf des Lesers entstehen zu lassen. 
Die Freundinnen von Zoey runden die Geschichte ab. Auch hier hat jede ihre Eigenheiten von bunt gefärbten Haaren (Violet) bis zu Serena, die immer in der 3. Person über sich spricht.

Eine sehr unterhaltsame Liebesgeschichte über zwei Menschen, die auf den ersten Blick nicht wirklich zusammen zu passen scheinen. Doch im Laufe der Geschichte wird klar, dass die beiden viel mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick vermutet. Der jugendliche Schreibstil passt perfekt zur Geschichte, ist aber evtl. nicht jedermanns Geschmack. Ich fand die Wortgefechte der beiden auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

 


Vielen Dank an carlsen Impress für die Bereitstellung des Rezensionexemplars.

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