Samstag, 4. Januar 2014

Rezension - Bodycaught von Chris P. Rolls (m/m)

Bild: Chris p. Rolls
Erschienen: November 2013
Ausgabe: ebook
Seiten: 596
ISBN:
 978-1492940548
Buch: 7,99 EUR
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Bodycaught ist eine Mischung aus Thriller, Drama und Gay Romance und keine "leichte Kost", denn der Leser erlebt die Höhen und Tiefen mit der Hauptperson Alec mit und auch die ein oder andere Träne ist geflossen. Doch man verliebt sich auch mit ihm und ist dabei, wie er sein Glück findet. Eine tolle Geschichte!


Alec  Tyson hat seiner Mutter endlich gestanden, dass er schwul ist und prompt setzt sie ihn vor die Tür. Alec beschließt, in den berüchtigten Club Gaytronic zu gehen, um endlich einen netten Mann kennen zu lernen. Und sein Traum scheint in Erfüllung zu gehen, denn der attraktive Adrian Adson scheint ein Auge auf ihn geworfen zu haben. Als dieser ihm anbietet, zu ihm zu fahren, ist der unerfahrene Alec zwar unsicher, aber er geht dennoch mit. 
Doch hier nimmt das Geschehen seinen Lauf: Was als wundervolle Nacht begann, endet für Alec in Ketten und über Monate gefangen in Alecs Haus.
Erst als die Polizei das Haus stürmt, ist Alecs Martyrium endlich vorbei. Der Polizist Mike kümmert sich um den verängstigten jungen Mann und bald muss er sich fragen, ob er nicht mehr für ihm empfindet. Doch auch Adrian hat seine Besessenheit für Alec noch längt nicht aufgegeben.


Bodycaught ist ein sehr intensives Buch, bei dem sich die Autorin auch nicht scheut, ihre Hauptpersonen schlimme Dinge durchleben zu lassen.
Alec ist gerade am Anfang des Buches sehr unerfahren und auch etwas naiv. Dafür ist er natürlich umso traumatisierter, als er endlich von Mike befreit wird.
Zum Glück beschreibt die Autorin die Zeit von Alecs Gefangenschaft so, dass man als Leser das Ganze auch "ertragen" kann. Adrian ist besessen von Alec, das lässt auch während der ganzen Zeit nicht nach. Mit der Zeit erfährt man auch nach und nach die Hintergründe für seine Handlungen. 
Alecs "Trauma" und die Folgen der Gefangenschaft sind natürlich auch ein wichtiger Teil der Handlung. Ich habe so mit ihm mit gelitten und war total stolz, wenn er sich wieder zu etwas überwunden hat, was ihm Angst macht.

Mike ist Polizist und ein richtiger "Prachtkerl" und er ist davon überzeugt, hetero zu sein. Als er Alec jedoch, erst einmal als Freund hilft, sein Trauma zu überwinden, kommen in ihm plötzlich ganz andere Gefühle auf. Wie die beiden ganz langsam zusammen finden, war sehr süß zu lesen! Die beiden werden dann letztlich auch ein Paar, allerdings sogen einige herbe Rückschläge für zusätzliche Aufregung und Spannung.

Auch die Nebenfiguren sind wirklich toll. Vor allem Tom, der ebenso wie Alec eine traurige Vergangenheit hat, ist sehr rauhbeinig, aber man merkt, dass er ein gutes Herz hat, welches sich mit der Zeit auch immer mehr zeigt. :-)

Das Ende war sehr sehr sehr dramatisch und ich konnte mir die ein oder andere Träne nicht verkneifen. Weil es mir immer sehr wichtig ist, vor allem wenn die Protas sehr viel leiden müssen, schreibe ich es hier auch dazu: Ja, es gibt ein Happy End!


Bodycaught ist ein wahnsinnig intensives Buch und bringt so viele Gedanken und Gefühle zusammen. Es ist teilweise Drama, teilweise ein bisschen Krimi und auch einen großen Teil Liebesgeschichte. Bodycaught ist alles andere als "leichte Kost", dafür wird man mit einer Vielzahl an Emotionen und einer sehr intensiven Geschichte belohnt!





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