Samstag, 1. Februar 2014

Rezension - Flammenblut: Im Zeichen des Schicksals von Mina Hepsen (paranormal young adult)

Bild: Goldmann
Erschienen: Januar 2014
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 416

ISBN: 
978-3-442-47981-8

Flammenblut - Im Zeichen des Schicksals ist der erste Teil einer neuen paranormalen Young Adult Serie von Mina Hepsen.


Celine hat an ihre Kindheit keine Erinnerung und verbringt ihr Leben ab 5 Jahren in einem Waisenhaus und einer Pflegefamilie, die sie als billige Arbeitskraft ausnutzt. 
Als sie Tarotkarten geschenkt bekommt, entdeckt sie auch ihre Gabe: Sie erhält kleine Einblicke in die Vergangenheit und Zukunft einer Person.
Diese führen sie schließlich auch zu Josh Beaumont, den sie schützen soll. Doch ihre erste Begegnung endet in einem Autounfall. Haben Sie ihre Visionen getäuscht? Warum schwebt Josh in Gefahr?

Celine ist ein sehr interessanter Charakter. Dadurch, dass sie ihre Vergangenheit nicht kennt, bleibt sie mysteriös und wir können sie nur an Hand ihrer Handlungen beurteilen. Dabei nimmt sie auch die Misshandlungen in ihrer Pflegefamilie fast klaglos hin und ein Satz im Buch hat mich besonders erschreckt: Sinngemäß dachte sie hier, dass sie Glücklichsein nie als Lebensziel in Betracht gezogen hat. Sie widmet ihr Leben ihren Visionen und lässt sich von ihnen leiten. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass sie sich mehr zur Wehr setzt.

Josh ist ein sehr sympathischer Junge, der, auch wenn er sehr reich ist, nicht eingebildet oder abgehoben ist. Er kümmert sich um Celine, auch wenn ich sein schlechtes Gewissen wegen des Autounfalls etwas übertrieben finde.
Ein weiterer interessanter Charakter ist Ian. Er ist, wie Celine, neu in der Stadt und freundet sich ebenfalls mit ihr an. Doch auch er scheint Geheimnisse zu haben.

Für besonderen Spaß sorgt Melissa, die auf den ersten Blick einfach nur sehr viel redet. Sie ist Celine jedoch eine treue Freundin und sie hat mich im Laufe des Buches überrascht: Sie hat einen wesentlich tiefgründigeren Charakter gezeigt, als ich erst vermutet habe. 

Auch die (Schul-)Alltag kommt nicht zu kurz: Da gibt es Beziehungsprobleme, Partys und Zickenkriege, denn Joshs Freundin Sandra ist nicht gut auf Celine zu sprechen. 
Es deutet sich eine leichte Dreiecksgeschichte an, die jedoch eher in den Hintergrund tritt, aber in den nächsten Bänden bestimmt noch eine größere Rolle spielen wird.

Der Schreibstil von Mina Hepsen gefällt mir sehr gut: Die Seiten fliegen nur so dahin und ich habe das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen!

Flammenblut: Im Zeichen des Schicksals ist der tolle Auftakt der neuen Serie von Mina Hepsen. Die Autorin überzeugt mit einer geheimnisvollen Heldin, die ihre eigene Vergangenheit nicht kennt und zwei sympathischen Jungs, die ihre eigenen Geheimnisse haben. Obwohl sich viele Gefühle zwischen den Seiten verstecken, schwelen diese erst einmal im Hintergrund.

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