Mittwoch, 26. März 2014

Rezension - Supermänner von Susanne Lieder

Bild: Sieben Verlag
Erschienen: Februar 2014
Ausgabe: Taschenbuch (oder ebook)
 

Seiten: 208 großformatige Seiten
ISBN: 978-3-864433-69-6  
Buch: 14,90 EUR
Hier beim Buchhändler bestellen 


Der Titel "Supermänner" ist ironisch zu verstehen, denn die drei Frauen haben es mit alles anderem als Traummännern zu tun :-)




Rita ist unzufrieden mit ihrem Leben und ihrem Job als Sachbearbeiterin. Zudem ist sie auf der Flucht vor einem Stalker, der ihr das Leben schwer macht. Anna ist ebenfalls auf der Flucht, allerdings von ihrem eigenen Ehemann. Katja hingegen ist in einer lieblosen Ehe gefangen: Ihr Mann Ulf geht fremd. Diese drei Frauen begegnen sich aus Zufall und werden Freundinnen. Nur was machen sie mit "ihren" Männern?


Ich muss sagen, dass Supermänner eine sehr spezielle Geschichte ist. Sie ist mit einem ironischen Witz geschrieben, der einem liegen muss und der oft ein wenig morbide ist.  

Sowohl Anna als auch Katja geben sich z.B. gerne Mordfantasien gegenüber ihren Männern hin, was allerdings von der Autorin mit einem Augenzwinkern versehen wird :-) Rita liebt es, auf Beerdigungen zu gehen, wie sie Anna gegenüber zugibt und kondoliert dann auch gerne völlig Fremden, was ich echt ein bisschen schräg fand.


Allen drei Frauen ist gemeinsam, dass sie in irgendeiner Form unglücklich sind mit ihrem Leben. Die Geschichte wird abwechselnd aus Ritas, Annas und Katjas Sicht erzählt. Dabei ist das Thema vor allem bei Rita und Anna sehr ernst, denn Stalking ist alles andere als ein Kavaliersdelikt, das wird hier auch noch mal deutlich. Man sieht wie schlimm es für Anna und Rita ist, einen Stalker zu haben, der einem immer auflauert und einen immer beobachtet.

Die Autorin schafft es auf sehr ungewöhnliche Weise, das Geschehen langsam zu wenden. Auf eine manchmal etwas verquere Weise helfen sich Rita, Anna und Katja gegenseitig und finden so langsam aber sicher ihr Glück. 


Bei "Supermänner" ist schon der Titel ironisch gemeint, denn Anna, Rita und Katja bekommen es mit Stalkern und untreuen Ehemännern zu tun. Ich fand die etwas morbide Ironie stellenweise witzig, auch wenn mir der Stil des Buches nicht 100%tig gelegen hat. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen