Montag, 9. Juni 2014

Rezension - Glasgow Rain von Martina Riemer (new adult/suspense)

Erschienen: April 2014
Ausgabe: ebook (alternativ: Taschenbuch)
Seiten: 300

Buch: 2,99 EUR
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Die liebe Martina Riemer, die auch eine sehr geschätzte Bloggerkollegin ist, hat nun ihren Debütroman veröffentlicht, der mir gut gefallen hat :-)



Im Mittelpunkt der Geschichte steht Vic, deren letztes High School Jahr gerade startet. Ihr Vater ist oft geschäftlich unterwegs und so hat sie das riesige Haus größtenteils für sich daheim.
Umso erstaunter ist sie, als sie ganz unvermutet auf Rafael trifft, der im Gegensatz zu ihr nicht aus der Oberschicht stammt. Rafael bringt sie mit seinen frechen Sprüchen auf die Palme, dennoch kann sie ihn nicht vergessen.
Unheimlich wird es für sie allerdings, als sie von schrecklichen Frauenmorden liest und sie sich die ganze Zeit beobachtet fühlt...


Vic ist mir sehr sympathisch. Sie hat zwei beste Freunde, mit denen sie eigentlich immer zusammen unterwegs ist und eine lockere Beziehung mit Cailean, die sie jedoch nicht wirklich glücklich macht. Ihr Vater lässt sie oft alleine und generell steht sie ihm nicht sehr nahe.


Rafael wirkt auf den ersten Blick etwas großspurig und von sich selbst überzeugt, doch zum Glück revidiert sich das relativ schnell, auch wenn er gerade am Anfang eine falsche Meinung von Vic hat und sehr abweisend ist. Vor allem das er kein Fußball mag, ist auf jeden Fall schon mal ein Pluspunkt :-)
Die Liebesgeschichte hat mir generell gut gefallen. Die erste Begegnung fand ich witzig und auch dass die beiden etwas brauchen, bis sie zusammen finden, fand ich gelungen, denn so kann sich die Beziehung langsam und glaubhaft entwickeln.

Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, war der Suspense Anteil. Ich finde, dieser nimmt einfach in der 1. Hälfte des Buches zu wenig Raum ein und es geht nicht richtig vorwärts. Auch hätte ich mir ein paar mehr Hinweise im Verhalten der Personen gewünscht, denn so kam für mich die Auflösung doch etwas überraschend.
Einige Verhaltensweisen fand ich auch nicht immer ganz logisch: So geht z.B. Vic nach einen Angriff auf sie, der sie sehr schockt, relativ schnell zum Flirten mit Rafael über, als wenn nichts gewesen wäre. Auch ganz am Ende des Buches gab es zwei kleinere Punkte, die mir nicht 100 % eingeleuchtet haben (kann ich jetzt nicht verraten ohne zu spoilern).


Während mir die Liebesgeschichte gut gefallen hat, gab es für mich einige kleine Schwächen im Suspense Teil. Dafür überzeugen die Charaktere und der Schreibstil. Insgesamt finde ich Debüt von Martina Riemer gelungen und vergebe 3,5 von 5 Sternen.



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