Montag, 14. Juli 2014

Rezension - Moonlit Nights: Gefunden von Carina Müller (fantasy romance)

cover: Carlsen impress
Erschienen: Juli 2014
Ausgabe: ebook

ISBN: 978-3-646-60062-9
Seiten: 231 Seiten

Buch: 3,99 EUR 

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Moonlit Nights ist mir als erstes durch sein doch sehr düsteres Cover aufgefallen, welches für mich nicht 100 % zur Geschichte passt.




Emma ist eher ein Außenseiter an ihrer Schule. Sie hilft jeden Tag im Obstladen ihres Vaters und hasst Mathe.
Als der Neue, Liam, in Emmas Nachbarschaft zieht und auch noch anfängt, im Obstladen zu arbeiten, lernen sich die beiden besser kennen. Doch Liam scheint so einige Geheimnisse zu haben...


Emma hat mir als Person sehr gut gefallen. Sie ist etwas eigenwillig, aber willensstark und lässt sich nicht unterkriegen. Dass sie eher eine Außenseiterin an ihrer Schule ist, macht ihr nicht so viel aus und über ihr Aussehen macht sie sich auch keine Gedanken. Damit hat sie erfrischend authentisch auf mich gewirkt.

Liam ist sehr freundlich und hilfsbereit. Er ist von Anfang an sehr nett zu Emma und ein absolutes Mathegenie. Seine Eltern sind sehr wohlhabend, trotzdem ist er nicht eingebildet.

Ich fand es süß, zu lesen wie die beiden sich langsam besser kennen lernen. Dabei ist vor allem Emma sich sehr unsicher in Bezug auf Liam und seine Gefühle und ich habe mich fast wieder wie ein Teenager gefühlt :-) Zum Brüllen fand ich Emmas Mutter, die gerne mal den ein oder anderen Witz unter der Gürtellinie vom Stapel lässt und so Emma in große Verlegenheit bringt.

Leider hatte für mich Moonlit Nights auch einige Längen, vor allem im Mittelteil, wo ich das Gefühl hatte, es geht nicht so richtig vorwärts.
Das Geheimnis, welches Liam vor Emma verbirgt war für mich recht offensichtlich und was mich am meisten gestört hat, war Emmas Reaktion. Sie war viel zu ruhig und nimmt das alles absolut gelassen hin. Das fand ich sehr unglaubwürdig.


Frische, etwas eigenwillig-charmante Charaktere machen für mich den Charme von Moonlit Nights: Gefunden aus. Leider hat die Story auch einige Längen und gegen Ende fand ich eine Verhaltensweise sehr unglaubwürdig.




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