Sonntag, 14. September 2014

Rezension - Die Macht des Lichts: Ashaana von Astrid Freese (paranormal romance)

Cover: bookshouse
Ausgabe: ebook
Seiten: 446 Seiten
ISBN:
9789963524600
Buch: 3,99 EUR
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Kiera Andress ist Anthropologin und soll ein Skelett untersuchen, welches auf der Insel Isla del Coco gefunden wurde. Sie setzt große Hoffnungen auf den Fund, denn sie möchte mit allen Mitteln den Ruf ihres verstorbenen Bruders Peter reinwaschen. Das Skelett könnte ihre einzige Hoffnung sein. Auf der Insel trifft sie auch auf Colin, einen Kunsthistoriker, der ein großes Geheimnis zu verbergen hat. Vor allem muss er die Knochen in Sicherheit bringen, bevor Kiera hinter deren Geheimnis kommt...


Ich muss es leider sagen: Dieses Buch war so gar nicht meins, obwohl ich paranormal romances wirklich gerne lese. Ein Großteil der Story spielt auf der Isla del Coco und ich hatte das Gefühl, dass die Story erst im letzten Viertel wirklich in Gang kommt. Vorher arbeitet die Autorin mit vielen Andeutungen, die aber nicht wirklich weiter geführt und mich so ziemlich unbefriedigt beim Lesen zurückgelassen haben. Ich hatte einfach sehr oft das Gefühl, es geht nicht vorwärts in der Story!

Anfangs konzentriert sich die Autorin sehr auf Colin und Kierra und die Gefühle, die zwischen den beiden schwelen ohne dass jedoch etwas Nennenswertes passiert. Auch hier gibt es leider nur viele Andeutungen, aber vor allem Colins Gedankengänge, die seine Anziehung zu Kierra teilweise mit Tod und Gefahr in Verbindung bringen, kann man erst gegen Ende verstehen.


Es gibt auch verschiedene Gruppen von Personen, die im Laufe der Story agieren, wobei bei fast allen sowohl Ziele als auch genau Kräfte/Herkunft unklar sind. Die Perspektive wechselt auch ab und zu zu diesen Personen. Da ist einmal Colin selbst, der besondere Kräfte zu haben scheint und einer Gruppe von Leuten angehört, die ein Geheimnis wahren. Die Perspektive springt auch ab und zu zu Colins Eltern, die spüren, dass Gefahr in Verzug ist, aber nicht genau wissen, von wem. Und dann haben wir noch den Bösewicht. Dessen Ziele waren mir lange unklar und ich muss sagen, selbst nach Ende des Buches habe ich nicht 100 % verstanden, was er mit seiner Tat erreichen wollte.
Und wir haben noch einen jungen Studenten, der Teil der Ausgrabung ist und dessen Rolle und deren Zweck sich mir auch nicht so ganz erschließt. Ich finde, ihn hätte man auch streichen können.

Die genau Auflösung rund um Colin und die Geheimnisse, die ihn umgeben, war OK, hat für mich das Ruder aber leider auch nicht mehr herumgerissen. Die Idee ist nicht neu und wie die Autorin die Idee umgesetzt hat, war zwar schlüssig, aber auch etwas konfus, vor allem Kierras "neue" Rolle darin.

Der Schreibstil war flüssig und ließ sich gut lesen. Auch das Cover gefällt mir sehr gut. Leider kann dies nicht über die Story hinweg helfen, die mich nicht überzeugt hat.


Die Macht des Lichts: Ashaana konnte mich leider von der Story her nicht überzeugen. Dafür dümpelt die Handlung lange vor sich hin und der Leser bleibt viel zu lang im Dunkeln. So konnte die Autorin mein Interesse leider nicht fesseln. 





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