Mittwoch, 10. September 2014

Rezension - Radioactive: Die Verstoßenen von Maya Shepherd (dystopie)


Cover: M. Shepherd
Ausgabe: Taschenbuch (oder ebook)
Seiten: 281 Seiten 
ISBN: 1481156152
Buch: 9,98 EUR 
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Radioactive ist der erste Teil der Dystopie-Reihe von Maya Shepherd.




Der dritte Weltkrieg hat einen großen Teil der Umwelt zerstört und radioaktiv verseucht. Die letzten Menschen leben in so genannten abgeschnittenen Bereichen, den Legionen. Hier herrschen strenge Regeln und Gesetze, Namen gibt es nicht sondern Nummern und alle haben gleich auszusehen. D518s Leben ändert sich schlagartig, als sie entführt wird...


Die Geschichte beginnt damit, dass wir D518 und ihre Leben in der Legion kennen lernen. Der Tagesablauf ist streng geregelt, vom Essen (Tabletten) bis zum Schlaf, der ebenfalls überwacht wird. Das Ganze wirkt auf den Leser ziemlich trostlos und ich war neugierig, wie es denn so weit kommen konnte. Das wird von der Autorin auch teilweise erläutert, trotzdem hätte ich mich über einige Details gefreut.

D518s Leben nimmt eine radikale Wendung, als sie mit einigen anderen entführt wird. Allein das noch andere Menschen außerhalb der Legion leben, ist für sie beängstigend, aber am meisten hat sie Angst davor, der Radiaktivität ausgesetzt zu sein.

D518, später Cleo genannt, war mir sympathisch. Sie bemüht sich, obwohl es gegen die Regeln verstößt, die Menschen in der Legion an winzigen Merkmalen zu unterscheiden. Man merkt als Leser, dass sie ein guter Mensch ist, der von der Legion an der kurzen Leine gehalten wird.
Als sie das Leben außerhalb der Legion kennen lernt, entdeckt sie sehr viele neue Dinge und ich fand es interessant ganz gewöhnliche Dinge durch ihre Augen neu zu entdecken. Was sie auch entdeckt, sind verwirrende Gefühle und zwar für Finn, einen der Rebellen. Finn benimmt sich ziemlich widersprüchlich und ich konnte seine Handlungen nicht immer nachvollziehen. Teilweise kamen sie mir etwas kindisch vor.

"Die Verstoßenen" hat zwar ein vorläufiges Ende, welches aber dennoch ziemlich offen ist, weil der große Handlungsstrang um die Legion nicht abgeschlossen wird. Am Ende begibt sich Cleo in Gefahr, was einem natürlich noch neugieriger macht.


"Die Verstoßenen" ist ein interessanter Auftaktband, der neugierig auf mehr macht. Die Entwicklung von Cleo, wie sie später genannt wird, fand ich spannend und gut dargestellt. 



1 Kommentar:

  1. Hallo Liebes,

    was für eine tolle Rezension. Ich habe das Buch auch noch hier liegen und ich denke, es wird als nächstes verschlungen. Ich bin mal gespannt, ob ich auch so begeistert von dem Buch bin.

    Übrigens ich habe dich getaggt. Vielleicht hast du ja Lust mitzumachen. Ich würde mich freuen. Schau einfach mal hier vorbei:

    http://dasbuechereulenparadies.blogspot.de/2014/09/tag-ich-wurde-getaggt.html

    Ich wünsche dir noch einen schönen Start in die nächste Woche.

    Ganz liebe Grüße
    Maria

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