Mittwoch, 3. September 2014

Rezension - Shadow World Kampf der Seelen von Melissa Marr

Cover: Ravensburger Verlag

Erschienen: Juli 2014
Ausgabe: Hardcover
Seiten: 352 Seiten 
ISBN:
978-3-473-40115-4
Buch: 16,99 EUR 
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Mit Shadow World beginnt Autorin Melissa Marr eine neue spannende Serie.



Mallory lebt bei ihrem Ziehvater Adam, der ihr zwei Dinge beigebracht hat: Fürchte dich vor Daimonen und vernachlässige dein Waffentraining nicht. Denn in der Welt der Menschen und Magier, den Magi, sind die Daimonen die Feinde, die schon seit jeher hinter Mallory und ihrem Vater Adam her sind.

Neben der Welt der Menschen gibt es noch die STADT, die Heimat der Daimonen. Hier ist u.a. Kaleb zu Hause. Er gehört als Streuner der untersten Schicht an und arbeitet nebenbei als Assassine. Nun wurde er angeheuert, um Mallory Vertrauen zu gewinnen...

Die Handlung beginnt mit einem Prolog, der Mallorys Geheimnis ihrer Herkunft schon fast vollständig enthüllt. Nur sie selbst kennt ihre genaue Herkunft nicht. Anfangs tat ich mich etwas schwer, mich in der Handlung und den zwei Welten, einmal die Welt der Menschen und Magi und auf der anderen Seite, die STADT, zurecht zu finden. Doch dann ist man mittendrin und begleitet verschiedenste Personen auf ihrem Weg.

Dabei fällt auf, dass Mallorys Handlungsstrang nicht sooo viel Platz einräumt wird. Und obwohl sie mir sympathisch war, war es auch spannender stattdessen Kaleb, einen jungen Streuner und Gestaltwandler und Aya, eine junge Frau, beide aus STADT, zu begleiten. Dieser Ort mutet fremdartig und relativ brutal an. Sowohl Kaleb als auch Aya nehmen, aus unterschiedlichen Motiven, an den Kampfspielen teil, die dem Sieger Ruhm, Ehre und eine hochangesehene Stellung in STADT versprechen.

Dabei hütet Kaleb, ein junger Gestaltwandler, viele Geheimnisse. Auch Ayas Motive bleiben lange unklar, denn sie ist eine Frau aus der obersten Schicht, die eigentlich nicht an den Spielen teilnehmen muss.
Auch Adam, Mallorys Ziehvater verschweigt seiner Tochter sehr viel. Besonders brisant ist, dass seine Schwester eine mächtige Magi ist.

Was mir wirklich gut gefallen hat, ist, dass es weder die "Guten" noch die "Bösen" gibt. Beide Seiten haben jeweils Personen, die mal gutes, mal böses tun, so dass das Ganze nicht so stereotyp ist, wie in anderen Büchern.

Beim Handlungsaufbau hat mir gut gefallen, dass sich die Wege der einzelnen Protagonisten im Laufe der Handlung auf unterschiedlichste Weise kreuzen. Allianzen werden geschlossen, Finten werden gelegt, es gibt Streit und Versöhnung und immer mehr Geheimnisse kommen ans Licht.

Das Ende war dann allerdings doch etwas sehr rasant. Kaleb macht etwas, was ich absolut nicht nachvollziehen kann, um Mallory zu helfen (zumindest denke ich, dass das sein Motiv ist) und generell überschlagen sich die Ereignisse. Ganz am Ende versteht dann auch Mallory was Sache ist. Das hat mir persönlich auch etwas zu lang gedauert. Das Ende ist relativ offen.


In Shadow World präsentiert die Autorin zwei interessante Parallelwelten, wobei sich Magi und Daimonen gegenseitig bekriegen. Mallory fällt hier eine besondere Schlüsselrolle zu. Wer wirklich gut und wer böse ist, ist schwer zu durchschauen, aber das hat es gerade für mich so interessant gemacht!


Kommentare:

  1. Das Buch hat es mir mit seinem Klappentexte und der Aufmachung echt angetan, deine Rezi ist super und bestärkt mich darin schnell zum Buchladen zu flitzen..jetzt muss nur noch mein Geldbeutel mitspielen, hihi :) GLG ♥

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  2. Hört sich ja ganz gut an eigentlich :)
    Melissa Marr hört sich irgendwie so vertraut an. Hat die noch was Bekanntes geschrieben? :D

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