Freitag, 5. Dezember 2014

Rezension - Fürst der Vampire von Alia Cruz (paranormal)


Erschienen: November 2014
Ausgabe: großformatiges Taschenbuch

Seiten: 286 Seiten 
ISBN:
 978-1502435224 
Buch: 7,87 EUR (Preis schwankt leicht) 
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Fürst der Vampire ist das Auftaktband einer neuen Vampirserie von Alia Cruz.



Darek lebt versteckt unter den Menschen und weiß, dass er verfolgt wird und er sich von anderen Vampiren fernhalten muss. Nur dass "warum" kennt er nicht. Was ihm seine Ziehmutter verschwiegen hat: Laut einer uralten Prophezeiung ist er der künftige Prince de Sang, der Anführer der Vampire.

Angels Eltern sind sehr reich, können aber mit ihrer Tochter, die sehr gerne Tierärztin werden möchte, nichts anfangen.
Als auf einer von ihrem Bruder organisierten Party Angel etwas Schreckliches zustößt, will sie nur noch weg! Sie landet in einem heruntergekommenen Stadtteil und Darek kann die junge Frau in letzter Sekunde vor Übergriffen retten. Zum ersten Mal in ihrem Leben fühlt sich Angel sicher, doch Darek verbirgt noch sein Geheimnis...


Fürst der Vampire wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Zum einen haben wir Angel, die sich sehr unglücklich und unverstanden in ihrer Familie fühlt. Zum anderen haben wir einen Erzählstrang, der Ereignisse aus der Vergangenheit darlegt. Hier springen wir zu einem Zeitpunkt, als der Prince de Sang noch lebte und der kleine Darek geboren wurde.
Eine weitere Perspektive ist die eines Polizisten, der merkwürdige Mordfälle untersucht.

Man merkt schon anfangs, dass diese Erzählstränge zusammen laufen werden und zusammenhängen. Am interessantesten fand ich Angels Perspektive. Sie war mir sehr sympathisch. Sie ist etwas unsicher und fühlt sich in ihrer Familie wie eine Fremde, denn für diese zählt nur das Geld und der äußere Schein. Ihr selbst ist das nicht so wichtig, sie würde viel lieber all ihre Zeit den Tieren im Tierheim widmen.

Darek wiederum führt ein Leben auf der Flucht. Dabei weiß er nur, dass er sich von anderen Vampiren mit allen Mitteln fernhalten muss. Den Grund dafür kennt er nicht. Das macht ihn natürlich sehr einsam, weil er immer im Untergrund lebt. Dennoch war er sofort bereit, Angel zu helfen, was ihn mir sofort sympathisch gemacht hat.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich sehr langsam, was aber auch gut zur Story gepasst hat. Parallel erfahren wir, dass sich die Vampire immer mehr untereinander bekämpfen und vermehrt Menschen angreifen. Diese Entwicklung steht im Mittelpunkt. 

Das Ende wiederum kam mir etwas zu schnell. Die Handlungsstränge werden zwar alle zu Ende geführt, dennoch ging mir die Auflösung einiger Punkte zu schnell.


Fürst der Vampire ist ein interessanter Auftakt zur neuen Vampirreihe von Alia Cruz. Die Autorin punktet mit einem Protagonisten, der von seinem Schicksal nichts ahnt und seinen Weg erst entdecken muss. Das Ende kam mir etwas zu schnell, insgesamt war "Fürst der Vampire" jedoch ein interessanter erster Band.




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