Sonntag, 18. Januar 2015

Rezension - Das Beste, was mir nie passiert ist von Laura Tait & Jimmy Rice (contemporary)

Cover: Dumont
Erschienen: Dezember 2014 
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 
978-3-8321-6280-1 
Seiten: 384 Seiten 

Buch: 9,99 EUR 
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Das Beste das mir nie passiert ist beschreibt, wie es Holly und Alex gelingt, ewig ineinander verliebt zu sein, ohne je zusammen zu kommen.



Holly und Alex sind beste Freunde und immer füreinander da. Beide entwickeln tiefere Gefühle füreinander, doch durch unglückliche Umstände gestehen sie sich ihre Gefühle nie. Schließlich zieht Holly nach 10 Jahren nach London und die beiden verlieren sich aus den Augen.

Auch Alex hat genug von seinem Lehrerdasein in seiner Heimatstadt und beschließt, ebenfalls sein Glück in London zu versuchen. So kommen die beiden wieder in Kontakt. Doch hat ihre Liebe diesmal eine Chance?


Holly arbeitet in London als Sekretärin und führt mit ihrem Chef Richard eine heimliche Beziehung. Sie ist glücklich, mag ihren Job und sieht sich als unersetzbare Fee der Firma. 
Alex ist Lehrer aus Leidenschaft und möchte nachhaltig etwas bewirken. Deswegen möchte er auch in London unterrichten und seiner Kleinstadt rauskommen, in der immer alles nach Schema F abläuft.

Die Geschichte wird abwechselnd aus Hollys und Alex Sicht erzählt. Dabei gibt es auch immer mal wieder kurze Rücksprünge in die Vergangenheit, als die beiden noch Teenager waren und man kann sozusagen live miterleben, wie die beiden gekonnt aneinander vorbei reden, wenn es um ihre Gefühle geht. Dies hat das Autorenduo aus meiner Sicht vollkommen glaubwürdig gestaltet.

In London nähern sich die beiden nach 10 Jahren Funkstille wieder einander an, doch Holly ist zu dem Zeitpunkt glücklich mit Richard liiert. 
Neben dieser Liebesgeschichte macht der Roman auch perfekt darauf aufmerksam, wie sehr man seine Träume von früher aus den Augen verlieren kann. Denn durch Alex Augen hat sich Holly ganz schön verändert und Sekretärin war nie ihr Traumberuf sondern sie wollte immer um die Welt reisen.

Das Ende war in sich stimmig und hat mir gut gefallen.


"Das Beste was mir nie passiert ist" ist nicht nur ein Buch über eine unerfüllte Liebe sondern auch ein Buch darüber, wie sehr man seine Träume aus den Augen verlieren kann und hat mir gut gefallen. 




1 Kommentar:

  1. Hi Desiree, das klingt nach einer schönen Liebesgeschichte für zwischendurch. Wenn mir wieder einmal nach Wohlfühlliteratur ist, werde ich bestimmt daran denken :-)

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