Mittwoch, 18. März 2015

Rezension - Make me feel real von C. J. Kingston (m/m)

Cover: Romance Edition
Erschienen: März 2015
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 250 Seiten
ISBN: 978-3902972361
Buch: 12,99 EUR
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Make me feel Real ist die erste Gay Romance, die bei Romance Edition erscheint.



Eric O`Brien ist unzufrieden und unglücklich mit seinem Leben. Seit dem schlimmen Ende einer Beziehung hat er sich von allen zurückgezogen und hat keine Freunde. Sein sozialer Kontakt beschränkt sich auf sehr kurze Gespräche mit seinen Kollegen und Telefonaten mit seiner Mutter.

Irgendwann kann sein Schutzengel Leo das Ganze nicht mehr mitansehen: Er zeigt sich Eric und liest im erst mal ordentlich die Leviten. Anfangs ist Eric alles andere als begeistert, doch Leo schleicht sich immer mehr in sein Herz...

Eric erzählt aus der Ich-Perspektive über sein Leben und man merkt recht schnell, wie unglücklich und einsam er ist. Und er ist einfach wütend darüber, dass es ihm nicht gut geht. So ein bisschen Selbstmitleid ist auf jeden Fall auch dabei. :-)
Der Auftritt von Schutzengel Leo kam sehr überraschend sowohl für den Leser als auch für Eric. Leo sagt ihm geradeaus ins Gesicht, was er über Erics schlechte Laune und Selbstzweifel denkt. Das hat mir sehr gut an Leo gefallen, er nimmt nämlich kein Blatt vor den Mund!

Leo ist genau der Tritt in den Hintern, den Eric gebraucht hat und nach einer anfänglichen und für den Leser lustigen Eingewöhnungsphase fängt Eric tatsächlich langsam an, sein Leben umzukrempeln und seine Schüchternheit zu überwinden. Langsam erfährt der Leser auch, was Eric in der Vergangenheit zugestoßen und warum er so in sich verschlossen ist.

Leos offene Art ist ein toller Kontrast zu Erics eher introvertiertem Charakter und ich finde, dass die beiden sich perfekt ergänzen. Leo sorgt dafür, dass Eric spontaner wird und sich auch traut, mit anderen Leuten ins Gespräch zu kommen. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir auf jeden Fall gut gefallen und man merkt auch, wie langsam vor allem von Erics Seite aus, die Gefühle wachsen. 

Die Lösung, welche die Autorin am Ende gewählt hat, fand ich ebenfalls sehr gelungen!

Make me feel real ist eine schöne Liebesgeschichte, bei der Leo Eric langsam aus seinem Schneckenhaus befreit. Die Charaktere könnten unterschiedlicher nicht sein, aber gerade das macht auch den Reiz der Story aus.





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