Sonntag, 10. Mai 2015

Rezension - Das Ikarus-Evangelium von Tanya Carpenter (romantic Suspense)

Cover: bookshouse
Erschienen: Januar 2015
Ausgabe: ebook
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 
9789963526819
Buch: 6,49 EUR
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Das Ikarus Evangelium ist eine gelungene Mischung aus Spannung und Liebesgeschichte.




Catherine Navole ist Polizistin in Madrid als ihr Leben auf den Kopf gestellt wird. Ihre Mutter stirbt und sie erfährt, wer ihr richtiger Vater ist, nämlich niemand anderer als der bekannte Vigo Lavalle. Sie entschließt sich, ihren Vater aufzusuchen und gerät in die geheimnisvolle Welt der Ikarus-Loge...

Cyril ist ein sogenannter Saint, ein Killer, der die Mitglieder der Ikarus Loge jagt. Auch Vigo steht auf seiner Abschussliste, doch er hat nicht mit Cat gerechnet, die er unabhängig von seinem Auftrag kennen und lieben lernt.


Der Prolog war sehr spannend, denn man ist als Leser live bei einem Schwertkampf von Cyril dabei. Man weiß allerdings noch nicht, warum die beiden Kontrahenten gegeneinander kämpfen, nur dass es verdammt knapp wird.

Dann schwenkt die Autorin zu Cat, die wir besser kennen lernen. Cats Leben wird durch den Tod ihrer Mutter völlig auf den Kopf gestellt und sie tat mir sehr Leid, auch wenn sie die Hoffnung hat, nach dem Verlust ihrer Mutter zumindest ihren Vater kennen zu lernen. Sie entschließt sich, nach Australien zu reisen, um ihren Vater zu treffen. 
Die Begegnung mit Cyril im Flugzeug ist zufällig, doch die beiden verstehen sich gut und kommen sich näher. Doch Cat merkt schnell, dass Cyril etwas vor ihr verbirgt.

Im weiteren Verlauf erinnert die Geschichte dann sehr an "Illuminati", denn es kommt zu einer spannenden Jagd nach religiösen Artefakten, auf die sich Cyril und Cat begeben. Die Autorin verknüpft dies jedoch mit völlig neuen Ideen und schreibt mal kurz eine der wichtigsten Passagen der Bibel für ihre Zwecke um :-)
Diese Szenen, bei der die beiden verschiedene religiöse Orte aufsuchen, um dort die Artefakte zu finden, waren sehr spannend umgesetzt, auch wenn mir manchmal der Grobüberblick gefehlt hat, z.B. wie viele Artefakte überhaupt zusammen kommen müssen. Gegen Ende gab es dann für mich auch einige kleine Längen.

Auch wenn die Verbundenheit von Cat und Cyril allgegenwärtig ist, gibt es doch kaum ruhige Momente und Zeit für Romantik, weil sich die beiden auf einer Dauerflucht befinden. Das fand ich etwas schade und hätte mir hier die ein oder andere Atempause gewünscht.

Das Ende fand ich dann sehr gelungen und gut gelöst und war erstaunt, welche Perspektive auf das biblische Geschehen uns die Autorin präsentiert.


Das Ikarus Evangelium bietet eine spannende Mischung aus der Jagd nach bestimmten religiösen Artefakten à la "Illuminati" in Kombination mit einer Liebesgeschichte. Spannende Unterhaltung ist garantiert.



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