Dienstag, 29. Dezember 2015

Rezension - Die Sehnsucht der Pianistin von Nora Roberts

       Cover: Mira Verlag
Erschienen: September 2015 (Neuauflage)
Ausgabe: Klappbroschüre
Seiten: 304 Seiten
ISBN: 978-3-95649-230-3
Buch: 9,99 EUR
Hier geht`s zur Seitevon Mira Taschenbuch







Vanessa Saxton ist eine gefeierte berühmte Pianistin. Als ihr Vater stirbt, beschließt sie, sich eine Auszeit zu nehmen und kehrt in ihren kleinen Heimatort zurück. Dort hofft sie, sich mit ihrer Mutter auszusprechen, trifft aber auch auf ihre Jugendliebe Brady Tucker, zu dem sie immer noch eine besondere Verbindung spürt. Vanessa muss sich entscheiden, welchen Weg sie für ihre Zukunft einschlagen will...

Die Pianstin bietet nicht nur eine schöne Liebesgeschichte sondern führt den Leser auch in die Vergangenheit. Diese will Vanessa nämlich aufarbeiten, denn viele Dinge sind ihr unklar. Warum z.B. hat ihre Mutter sie einfach so ziehen lassen, als ihr Vater Vanessa mit sich nahm? Was ist damals genau passiert?


Vanessa ist eine eher ruhige Person, die sich vor allem durch ihr Talent beim Klavier spielen definiert. Ihr Vater hat ihre Karriere immer angetrieben und Vanessa hat ihm selten wiedersprochen. Nun muss sie sich die Frage stellen, ob das wirklich richtig gewesen ist.

Auf den ersten Blick scheint es für Vanessa so, als ob die Uhren in ihrem Heimatort stehen geblieben sind. Doch nach und nach entdeckt sie, dass sich doch so einiges verändert hat. So trifft sie u.a. auch ihre Jugendliebe Brady wieder, der inzwischen Arzt ist.

Vanessa befindet sich in einem Zwiespalt: Soll sie ihre Karriere als Pianistin weiter verfolgen, ist es wirklich das was sie sich vom Leben wünscht? Diese Frage begleitet den Leser und natürlich Vanessa durch den ganzen Roman während sie immer wieder neue Erkenntnisse sammelt.

Vanessa als Protagonistin fand ich sympathisch. Sie befindet sich an einem Scheideweg und muss sich entscheiden, welchen Verlauf ihr Leben nehmen soll. Dass dabei Gefühle mit ins Spiel kommen, macht es ihr nicht unbedingt leichter. So ist "Die Pianistin" eine eher ruhige Liebesgeschichte.
 

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