Freitag, 6. Mai 2016

Rezension - True Love Blue von Ann MacRose

Cover: Sieben verlag
Erschienen: April 2016
Ausgabe: ebook
Seiten: 290 Seiten

ISBN:978-3-864435-99-7 
Buch: 6,99 EUR
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Colleen lernt durch Zufall den Musiker Graham kennen und auch er fühlt sich sofort zu ihr hingezogen. Als Colleen in eine brenzlige Situation gerät, ist er für sie da und versucht ihr zu helfen. Sie ahnen nicht, dass ihr Schicksal mit der Vergangenheit eng verknüpft ist und ihnen bis in die Gegenwart folgt...

Die Grundidee hat mir gut gefallen, denn es gibt zwei Zeitstränge, in denen sich Colleen und Graham und zwei weitere Hauptprotagonisten parallel bewegen und deren Geschichten abwechselnd erzählt werden. Verbunden sind die zwei Zeitstränge u.a. durch ein ganz besonderes Lied, das hat mir gut gefallen als Idee!


Colleen ist eine der Protagonistinnen und mit Donald verheiratet, doch diese Ehe ist sehr unglücklich. Colleen fühlt sich in ihrer kalten Ehe alles andere als wohl und mir war um ehrlich zu sein nicht klar, warum sie ihn nicht verlassen hat, denn ansonsten ist sie eine sehr selbstbewusste und warmherzige Person.

Sie fühlt sich zu Graham, einem Musiker, hingezogen, doch plötzlich sind sie Verdächtige in einem Mordfall und die Spur führt direkt in die Vergangenheit. Auch hier habe ich mich ziemlich schwer getan, dass Colleen "einfach so" akzeptiert, dass es Zeitreisen gibt, auch wenn der Glaube daran in Schottland ausgeprägter sein mag als in anderen Ländern.

Letztlich ist es die Gier und Missgunst eines Menschen, die sich durch die Jahrhunderte zieht. Aber auch hier konnte ich das Ganze nicht nachvollziehen. Der "Bösewicht" ist sehr machtgierig und grausam dargestellt, das war absolut glaubwürdig. Warum er aber über Jahrhunderte (!) nach einer bestimmten Sache giert, war für mich nicht nachzuvollziehen.
 
Die Chemie zwischen Graham und Colleen war von Anfang an da, doch die beiden streiten sich auch oft und die Stimmungen schwanken recht schnell. Die Autorin hat eine bestimmte Art z.B. die Liebesszenen zu beschreiben, die mich eher abstrakt und umschreibend ist und die mich persönlich nicht angesprochen hat. 

Die Grundidee hat mir gut gefallen mit zwei parallelen Zeitsträngen in der Vergangenheit, die letztlich miteinander verbunden sind. So werden auch zwei Liebesgeschichten erzählt: Während mir Colleens und Grahams in der Gegenwart allerdings nicht so gut gefallen hat, hat mich die Geschichte der Vergangenheit wesentlich besser gefallen. Insgesamt konnten mich die Geschichte und einige Handlungsweisen nicht ganz überzeugen.
 

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