Montag, 8. August 2016

Rezension - Fast im Himmel von Catherine Bybee

Cover: Amazon Crossing
Erschienen: April 2016
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 346 Seiten
ISBN: 978-3-646-60263-0
Buch: 9,99 EUR
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Monica Mann liebt ihren Beruf als Krankenschwester. Als ein Tsunami in Jamaika eine humanitäre Katastrophe hinterlässt, meldet sie sich ohne zu Zögern bei Ärzte ohne Grenzen für einen Einsatz.
Trent Fairchild lebt auf Jamaika und arbeitet dort als Pilot. Er hilft nach der Katastrophe wo er kann und fliegt u.a. auch die neuangekommenen Ärzte und Schwestern dorthin, wo sie gebraucht werden. So lernt er auch die taffe Monica kennen, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht...

Fast im Himmel ist der dritte Teil der Not quite-Serie, die sich immer um andere Paare dreht. Beide Vorgängerteile haben mir gut gefallen. Auch Fast im Himmel überzeugt, auch wenn das Setting ein vollkommen anderes ist. Ein Großteil der Handlung spielt auf Jamaica nach einer verheerenden Naturkatastrophe.


Die taffe Monica gerät hier an ihre Grenzen. Sonst für ihre ruhige, distanzierte Art bekannt, bringt das Leid und das Fehlen des Nötigsten sie an ihre Grenzen. In diesem Moment steht ihr Trent Fairschild zur Seite und die beiden kommen sich näher. Trent selbst ist selbst auf eigene Art auf der Flucht. Er stammt eigentlich aus einer wohlhabenden Familie, hat jedoch seine Eltern verloren. Die Umstände ihres Todes haben ihn hart getroffen und so ist er erst mal nach Jamaica geflohen.

Das Setting war natürlich etwas Besonderes. Das Leid der Menschen in Jamaica berührt und spiegelt für mich die Realität wieder. Es fehlt am Nötigsten, selbst an einfachen Bandagen zum Verbinden von Wunden. Dennoch steht Monica und auch ihre wiederkehrenden Treffen mit Trent im Mittelpunkt des Geschehens.  

Im letzten Drittel wird es auf zweifache Weise noch mal richtig dramatisch und spannend. Mehr will ich aber hier nicht verraten.

Ein toller, sehr eindringlicher dritter Teil der Not quite-Serie, der mit dem Setting in Jamaica besticht. Monica und Trent haben es alles andere als leicht, zueinander zu finden und das Happy End scheint weit entfernt. Umso schöner ist es, wenn man die letzte Seite liest.

    


Not Quite-Serie:
Fast ein Date
Fast mein Baby

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