Dienstag, 6. September 2016

Rezension - Brennende Herzen Dark River von Jana Martens

Cover: bookshouse
Erschienen: August 2016
Ausgabe: Ebook
Seiten: 316 Seiten
ISBN: 978-9963-53-456-2
Verlag: Bookshouse
Buch: 2,99 EUR
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Im Jahr 2165 ist die Erde verwüstet und von dem einst blauen Planeten ist nicht mehr viel übrig. Es gibt nur noch 7 Großstädte, u.a. auch New London. Eine tödliche Krankheit geht um, welche regelmäßige Impfungen erfordert. Doch Rohstoffe sind rar, dafür ist die Genmanipulation auf dem Vormarsch.

Die Rebellen kämpfen gegen den skrupellosen Herrscher von New London, Rushton, welcher nach der Alleinherrschaft strebt. Doch haben Kayden und Paige gegen die bestens ausgerüsteten Soldaten überhaupt eine Chance? 


Brennende Herzen ist eine Dystopie, welche in eine düstere Zukunft entführt. Der Kampf ums Überleben ist hart, die Wüsten haben sich überall ausgebreitet und wenige streben nach der Herrschaft über viele. 


Paige ist mit ihrem Bruder zusammen privilegiert aufgewachsen; ihr Vater ist ein angesehener Forscher in New London. Als ihr Vater plötzlich in Gewahrsam genommen wird, bricht für Paige eine Welt zusammen und sie landet über Umwege bei den Rebellen. Sie selbst ist eine sehr dominante, manchmal launische Person, die jedoch ihre Familie über alles liebt und ihr Herz am rechten Fleck hat.

Kayden war schon immer ein Rebell; er glaubt fest daran, dass der grausame Herrscher Rushton gestürzt werden muss. Doch welches Geheimnis seine Herkunft mit sich bringt, ahnt er nicht und auch welche Geheimnisse sein Ziehvater vor ihm verbirgt.

Die Autorin überrascht den Leser mit vielen Wendungen und Enthüllungen. Das wahre Ausmaß von Rushtons Plan wird erst nach und nach klar und enthüllt sich auch dem Leser erst langsam. Das sorgt für viel Spannung. Auch Romantiker wird etwas geboten, denn zwischen Kayden und Paige fliegen erst die Fetzen, bevor sie sich langsam näher kommen.

Das Ende hat mich überrascht; hier hätten mich die Beweggründe für so manche Entscheidung noch mehr interessiert. Evtl. wird dies im nächsten Band aufgegriffen. Das Ende ist auf jeden Fall vorläufig in sich abgeschlossen.


Spannende Dystopie mit überraschenden Wendungen, die mich gefesselt hat.


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