Donnerstag, 29. September 2016

Rezension - Das Jahr, in dem sich Kurt Cobain das Leben nahm von Jessie Ann Foley

Cover: Luebbe One
Erschienen: Juli 2016
Ausgabe: ebook
Seiten: 300 Seiten
ISBN: 978-3-8466-0037-5
Buch: 16,00 EUR
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Es ist das Jahr 1993. Nirvana veröffentlicht ihr letztes Album und Maggie zieht von Chicago nach Irland. Maggie ist erst nicht so begeistert, lebt sich dann jedoch recht gut ein. Nur ihren Onkel Kevin, der für den Teenager immer ein offenes Ohr hat, vermisst sie sehr. Er ist es auch, der sie für die Musik begeistert und ihr damit eine völlig neue Welt zeigt. Als Maggie Eoin kennenlernt, lässt dieser ihr Herz höher schlagen. Doch Maggies vorsichtiges Glück scheint an einer Reihe von Abschieden schon wieder zu zerbrechen...

Maggie hat es nicht so leicht. Ihre Mutter verliebt sich ziemlich häufig und ihre neueste Liebe führt sie ausgerechnet nach Irland. Maggie versteht sich mit ihrer Mutter nicht so besonders gut, dafür vergöttert sie den jüngeren Bruder ihrer Mutter, ihren Onkel Kevin. Er begeistert sie für die Musik und zeigt ihr, ein Teenager zu sein.


Ich fand das Buch ein bisschen skurril. Maggies Mutter liebt ihre Kinder, dennoch ist sie sehr offenherzig und verliebt sich schnell und oft. In Maggie konnte ich mich nicht so ganz einfühlen; sie wirkt recht profillos. In ihrer neuen Heimat freundet sie sich mit einem fast 100 Jährigen an und geht auf ein Mädcheninternat. Diese Lebenswirklichkeit trifft auf das lockere Leben von Maggies Onkel Kevin, auf Musik, Love und Rock`n Roll und auch Drogen. In diesem Gegensatz findet sich Maggie wieder und sucht einen Weg, zu sich selbst zu finden.  

Dabei begeht sie einige Dummheiten zusammen mit Eoin, einen Jungen, den sie in ihrer neuen Heimat kennenlernt. Die Liebesgeschichte war vor allem im letzten Drittel präsenter und hat mir ganz gut gefallen. Die Annäherung ist sehr zart, dennoch bleiben die Charaktere eher auf Distanz zum Leser und ich konnte mich nicht so richtig einfühlen.

Ein Buch übers Erwachsenwerden mit ziemlichen Gegensätzen, in denen sich Maggie wiederfindet. Für mich war die Handlung teilweise etwas skurril und distanziert.
   

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