Sonntag, 4. September 2016

Rezension - Prinz der Ewigkeit von Sherrilyn Kenyon

Cover: Blanvalet
Erschienen: Mai 2016
Ausgabe: Taschenbuch
ISBN: 978-3-7341-6045-5
Seiten: 560 Seiten
Buch: 9,99 EUR
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Lange vor Christi Geburt und der heutigen Zeitrechnung wurde Acheron geboren. Er wird von seiner Mutter über alles geliebt, doch die anderen Götter wünschen seinen Tod. So sieht seine Mutter, die Göttin Apollymi keinen anderen Weg, als ihren Sohn in der Menschenwelt zu verstecken. Als Prinz soll er aufwachsen. Doch das Schicksal meint es nicht gut mit Acheron und so wird er geschlagen, missbraucht und erfährt keinerlei Liebe außer von seiner Schwester. Kann die Göttin Artemis ihn retten?


Ich war, wie viele Dark Hunter Fans, schon sehr auf Acherons Geschichte gespannt. Diesen ersten Teil fand ich ziemlich enttäuschend. Er spielt fast durchgehend rund 9000 Jahre vor Christus als Acheron noch nichts von seinen Kräften ahnt.


Was er durchmachen muss, ist einfach nur als deprimierend zu beschreiben. Von seinem Vater und seinem Zwillingsbruder wird er aufs Tiefste gehasst, von seiner Mutter verstoßen, von seinem Onkel aufs Übelste missbraucht. Nur seine Schwester hat Mitleid mit ihm und liebt ihn so wie er ist. Doch als Frau, selbst als Prinzessin, hat sie keinen so großen Einfluss und sie kann Acheron nicht vor dem Grausamkeiten beschützen. 

Und er muss wirklich einiges erdulden; vor allem seine unnatürliche Schönheit führt ihn schnell in die Rolle eines Lustsklaven, was schon sehr harter Tobak und sehr grausam ist. Im Prinzip nehmen diese Grausamkeiten auch über 500 Seiten kein Ende. Wir lernen auch Artemis kennen und erfahren, dass sie Acheron wirklich anfangs gemocht hat. Dennoch ist sie nun mal egoistisch und selbstsüchtig und damit ebenfalls grausam zu ihm.

Insgesamt nehmen die Grausamkeiten, die Acheron erdulden muss, einfach überhand.


Nur für Hardcore Dark Hunter Fans, die unbedingt Acherons Anfänge kennen lernen wollen. Die ganze Geschichte spielt 9000 Jahre v. Chr. und Acheron hat jegliche Hoffnung auf Liebe durch die andauernden Grausamkeiten, die er erdulden musste, aufgegeben.

Kommentare:

  1. Hallo Desiree!
    Ich habe die Serie auf englisch gelesen und gerade dieses Buch damals sehnsüchtig erwartet und in einem Rutsch verschlungen. Aber ich muss dir absolut recht geben: Der erste Teil ist unheimlich schwer zu ertragen. Immer wenn man meint es geht nicht mehr, bekommt Ash noch einen drauf.
    Gerade dieses Buch zu teilen, war vom Verlag nicht die schlaueste Entscheidung. Ich finde es total schwer, die beiden Teile einzeln zu bewerten.
    Der zweite Teil ist deutlich besser, allerdings ist es ein wenig schwer zu glauben, dass Ash sich nach 9.000 Jahren Hals über Kopf in eine junge Frau verliebt.
    Trotzdem hat der zweite Teil richtig starke Szene und einige unheimlich starke Momente, die für mich zu den besten in der Serie gehören.
    GLG Ulla

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    1. Hi Ulla,

      ja, ich habe inzwischen auch Band 2 gelesen und fand es auch viel besser. Auch wenn ich dir Recht gebe und es tatsächlich ziemlich schnell ging :-P

      Liebe Grüße
      Desiree

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