Dienstag, 15. November 2016

Rezension - Die Seelenspringerin von Sandra Florean

Cover: Drachenmond
Erschienen: September 2016
Ausgabe: Taschenbuch
Seiten: 280 Seiten
ISBN:
978-3-95991-123-8
Buch: 12,90 EUR
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Tess verfügt über die unkontrollierbare Gabe, in das Bewusstsein übernatürlicher Wesen zu springen. Dabei erlebt sie immer wieder schlimme Gewaltverbrechen mit, ohne diese verhindern zu können. Als sich die Sprünge häufen, entschließt sie sich zur Polizei zu gehen und muss erkennen, dass die vielen Morde anscheinend miteinander verknüpft sind...

Die Autorin präsentiert dem Leser eine Welt, in der die Übernatürlichen an die Öffentlichkeit getreten sind. Es gibt Werwesen und Vampire, aber auch Menschen mit besonderen Gaben, so wie Tess. Tess lebt alleine in ihrem Häuschen, denn mit ihren Eltern versteht sie sich nicht sonderlich gut. Ihr Vater, ein Pfarrer, sieht ihre Gabe als Teufelszeug an und kann nicht akzeptieren, dass dies ein Teil von Tess ist.


Die Sprünge machen Tess das Leben schwer, denn Gefühle und Gedanken der Andersartigen, in die springt, hängen Tess noch länger nach. So kämpft sie immer darum, ihre Identität zu behalten. So hat sie sich selbstständig gemacht und kommt so ganz gut über die Runden. Mit dem Polizisten Jim lernt sie jemanden kennen, der ihr glaubt und versucht dem Mörder auf die Spur zu kommen.

Und als wenn Tess Leben nicht schon chaotisch genug wäre, lernt sie noch den jungen Vampir Ryan kennen und entwickelt langsam Gefühle für ihn. Doch Ryans Entscheidungen können nicht nur von ihm alleine getroffen werden, denn gehorchen muss er Octavius, seinem Vampirgebieter.  

Die Autorin verwebt viel Urban Fantasy mit einer kleinen Liebesgeschichte. Tess Gabe und was sich daraus ergibt stehen klar im Zentrum der spannenden Geschichte. Daraus ergeben sich interessante Verwicklungen und auch die Suche nach dem Mörder fand ich sehr gelungen.

Coole Urban Fantasy mit einer interessanten Protagonistin, die die Gabe hat, in andere hineinzuspringen.
  

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