Sonntag, 5. März 2017

Gedankenkarusell - Muss es eigentlich immer ein Happy End sein?

Hallo ihr Lieben,

heute habe ich mir über das Thema Happy Ends speziell in Liebesgeschichten Gedanken gemacht. Ich habe ja nun unzählige davon verschlungen und ja, ich gebe es zu: ich bin ein Happy End Fan :-) 



Warum ist das Happy End so wichtig?

Ich lese Liebesgeschichten so wahnsinnig gern, weil ich eine kleine Romantikerin bin. Und ja, als klassische Romantikerin glaube ich auch an Happy Ends und finde irgendwie, dass das dazu gehört. Denn was ist es denn für eine Liebesgeschichte, wenn sie sich am Ende nicht kriegen?!!? Oder noch schlimmer: einer stirbt?


Und ja ich gebe es zu, ich mache um Bücher einen großen Bogen, von denen ich entweder lese, dass sie kein Happy End haben oder von denen ich es schlichtweg glaube. 
Eine Krankheitsgeschichte, in der jemand eine tödliche Krankheit z.B. Krebs bekommt? --> Geht für mich leider gar nicht! Also habe ich z.B. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" nicht gelesen. Ich muss gestehen, dass ich schon mehrmals persönlich im Familien und Freundesumfeld mit der Krankheit zu tun hatte und ja, das ist sicherlich auch ein Grund, warum ich kein Buch darüber lesen möchte. (Falls es ein Happy End gibt, könnt ihr mir das gerne posten ;-))
Ach ja Happy Ends finde ich toll, weil es im Leben manchmal eben nicht so gut läuft. Dass muss nicht gleich so krass sein, wie z.B. eine schlimme Krankheit sondern einfach nur viel Stress sei es privat oder beruflich. Da hilft es mir, eine schöne Liebesgeschichte zu lesen, einfach um abzuschalten. 

Ist das denn nicht oberflächlich?

Nun ja, Liebesgeschichten sind glaube ich generell nicht mit Klassikern wie Goethe oder tiefgehender Literatur wie Dostojewski zu vergleichen. Ich lese Lovestories zur Unterhaltung und weil ich einfach mal abtauchen möchte. Ich habe nichts gegen Klassiker oder andere Literatur und jeder soll einfach lesen, was er möchte. Das finde ich nicht oberflächlich, schließlich gibt es genug Leute, die mal ein Buch im Jahr lesen und das war`s. Klischees finde ich sowieso immer doof ;-)

Wenn das Happy End einfach nicht passt.... 

Doch was ist, wenn das mit dem Happy End so gar nicht zur Story passt? Ja, das ist blöd ;-) Es gibt tatsächlich eine Story, die kein richtiges Happy End hat, wo ich das Ende aber absolut passend fand...Wer kennt Dark Canopy & Dark Destiny von Jennifer Benkau? Ja, da wäre so ein fluffiges Happy End einfach so gar nicht passend. Wo ich ja Rotz und Wasser geheult habe, war der Film Pearl Harbour. Das war schon ziemlich grenzwertig, auch wenn da das Ende bittersüß war. 

Wie wichtig ist Euch ein Happy End? Kennt ihr Storys, wo ein Happy End so gar nicht gepasst hätte?

Kommentare:

  1. Meistens bevorzuge ich Happy-Ends, bei Liebesromanen sowieso man verpasst sich ja im Leben schon oft genug. Aber so ein Happy-End muss natürlich passen, ich möchte schon Charaktere haben denen ich ihr Happy-End zu einen glauben kann und auch gönne. Was ich Hasse sind so komplett aus der Luft gegriffene Happy-Ends bei denen ich mich als Leser immer noch Fragen muss "Aber was genau verbindet die beiden denn überhaupt?"

    Ja, leider gibt es auch solche Romane in denen das "Happy-End" (für mich) eigentlich gar keines ist, zumeist weil einer der Charaktere fremgängerische/bedenkliche/missbräuchliche Eigenschaften an den Tag legt und vom Autor kein echtes Zeichen kam das dieser Charakter sich wirklich verändert hätte zum Ende hin.

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    1. Ja, ich weiß, was du meinst. Dann hat das happy End so einen bitteren Beigeschmack, das mag ich auch nicht.

      Liebe Grüße
      Desiree

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  2. Nein es muss nicht immer ein Happy End sein! Das finde ich eh übertrieben. Gut das du dich damit auseinander setzen konntest

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  3. Hallo liebe Desiree :)

    Ich musste schmunzeln, als ich vor kurzem "Jane Austen bleibt zum Frühstück" von Manuela Inusa gelesen habe, denn die Hauptfigur Penny geht sogar so weit, dass sie Liebesromane in den Müll wirft, falls diese nicht das gewünschte Happy End haben^^ Und ich muss ehrlich gestehen, dass für mich zu einer richtig schönen Liebesgeschichte eigentlich auch ein Happy End gehört. Irgendwie erwartet man es doch schon fast, wenn man ein Buch aus diesem Genre wählt. Aber natürlich muss das Happy End passend für die Geschichte sein und nicht vollkommen unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen ;)

    Liebe Grüße,
    Lisa von Prettytigers Bücherregal

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    1. Wenn es nicht passt und erzwungen wird, ist es auch doof! Sehe ich genau so!

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  4. Hallo Desiree,
    ich mag es , wenn es mal kein Happyend gibt. Da mich so ein Ende dann häufig überrascht und länger nachhängt.
    Zum Beispiel Romeo und Julia oder beim Film Titanic, mit Happyend wären die Geschichten nicht das gleiche.

    Aber ganz allgemein muss es passen.
    Liebe Grüße
    Tanja

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    1. Ja, so sehe ich es auch, wobei ich trotzdem Happy Ends liebe 😉

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  5. Hey,
    also ich mag Happy Ends ja eigentlich auch sehr gerne, andererseits finde ich es aber auch toll, wenn Autoren sich mal trauen, ein Unhappy End zu machen, vor allem wenns sonst nicht gepasst hätte. Nichts ist schlimmer, als ein konstruiertes Friede-Freude-Eierkuchen-Ende, wo man einfach nicht nachvollziehen kann, dass es dazu kam (leider fällt mir dazu natürlich grad kein passendes Beispiel ein, wahrscheinlich alles schon verdrängt ;)). Da heule ich am Ende lieber Rotz und Wasser.
    Dark Canopy/Destiny ist ein tolles Beispiel für ein Nicht-Happy End, wo etwas anderes gar nicht zur Geschichte gepasst hätte. Wobei ich das Ende auch nicht wirklich traurig fand, es war halt einfach Recht offen(wenn ich mich richtig erinnere) und hat dem Leser Raum für seine eigene Fantasie gelassen.
    LG Steffi

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    1. Ja, das stimmt, es war sehr offen und sie haben sich erstmal getrennt... 😊

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    2. Ja, das stimmt, es war sehr offen und sie haben sich erstmal getrennt... 😊

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  6. Hallo,
    ich lese Liebesromane eher selten, aber wenn, dann will ich natürlich ein Happy End. Das Leben selber ist schon traurig genug :(
    Gruß
    Daniela

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