Montag, 1. Mai 2017

Rezension - Isle of Gods von Alia Cruz

Cover: carlsen Impress
Erschienen: April 2017
Ausgabe: ebook

Seiten: 263 Seiten
ISBN: 
978-3-646-60309-5
Buch: 3,99 EUR 

Hier geht`s zur Seite von carlsen impress 





Fünf Kinder der Götter wurden nach Atlantis entsandt, um die Götter vor dem endgültigen Schwinden zu retten. Sie sind die 5 Auserwählten und sollen mit 5 starken Kämpfern vermählt werden.
Isabell ist eine der Fünf und mehr als unglücklich über dieses Schicksal. Sie glaubt nicht recht an die Legende über ihre Göttlichkeit und findet es schrecklich wie schlecht das Volk und die Kämpfer behandelt werden. Dann begegnet sie einem der Kämpfer, Quinn, und alles ändert sich...


Alia Cruz hat hier eine sehr abwechslungsreiche und interessante Geschichte geschaffen. Im Zentrum steht die versunkene Insel Atlantis. Hier leben die 5 Kinder der Götter, welche der Legende nach an ihrem 18. Geburtstag ihre Kräfte erlangen sollen.


Isabell ist eine der 5 Kinder und findet es nicht gerecht, dass sie und ihre 4 Geschwister abgeschieden in Luxus leben während die Kämpfer in Lagern hausen und ums Überleben kämpfen. Denn nur wer 5 Kämpfe überlegt, hat die Chance, eines der göttlichen Kinder zu heiraten. Generell gefällt ihr die Idee, einen Mann zu heiraten, den sie nicht liebt, nicht, was ich absolut nach vollziehen kann. Isabell ist sehr mutig und hat einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Zudem ist sie niemand, der aufgibt.
Quinn ist einer der Kämpfer aus dem Lager und sein eigener Vater ist es, der ihn brutal trainiert und ihm die schlimmsten Verletzungen zufügt. Quinns Lage fühlt sich aussichtslos an, doch dann trifft er durch Zufall Isabell und man fühlt sofort die Verbindung zwischen den beiden.

Parallel dazu wechselt der Fokus ebenfalls zu Zeus und den Göttern und es gibt einen Zeitsprung in die Vergangenheit. Hier schmiedeten die Götter einen Plan, um zu überleben. In ihrem Zentrum: Isabell und die anderen 4 Geschwister.

Ich finde, die Autorin hat bei der Geschichte viel Kreativität bewiesen und hat viele Wendungen eingebaut, die mich überrascht haben. Völlig undurchsichtig ist z.B. der Ältestenrat, der die Insel regiert und auf Isabell sehr kalt wirkt und dessen Pläne erst sehr spät aufgedeckt werden. Auch die genaue Herkunft der 5 Kinder und ihre Kräfte bewegen sich lange im Dunkeln.


Eine wirklich interessante Neuinterpretation der Göttergeschichten, in der die Autorin verschiedene Sagen mixt u.a. Atlantis mit der griechischen Götterwelt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen